28.10.2016, 10:31 Uhr zuletzt aktualisiert vor

The Voice of Germany 2016 Dehua, Lukas, Shpresim: Wer ist weiter bei The Voice?


Berlin. The Voice of Germany 2016: Die Blind Auditions gehen weiter. Wer schafft es in die Jury-Teams? Julien Alexander, Lukas, Siti, Shpresim, Robin?

„The Voice of Germany 2016“ geht in die dritte Runde der Blind Auditions. Wer hat es diesmal in die Teams von Andreas Bourani, Yvonne Catterfeld, Samu Haber sowie Smudo und Michi Beck geschafft?

Kommt Friedemann dank Heimvorteil weiter bei „The Voice 2016“?

Auf seiner Suche nach Talenten plündert „The Voice of Germany“ auch 2016 die Musikhochschulen der Nation. Es ist also keine allzu große Überraschung, dass auch mal ein später Kommilitone von Yvonne Catterfeld im Rennen ist. Die tut trotzdem überrascht, als der 27-jährige Friedemann verrät, dass er in Leipzig studiert. Catterfeld: „An meiner Schule?“ Friedemann: „Ja, an deiner Schule. Die Plakate von dir hängen da auf jeden Fall noch.“ Die Pressemitteilung zur dritten Blind Audition von „The Voice“ raunt: „Zufall oder Schicksal?“ Ob das wirklich schon der größte Hingucker der Show ist? Unwahrscheinlich! Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn die diesmal extra aufgedrehten Coaches Andreas Bourani und Smudo nicht noch irgendeinen Gag aus dem Ärmel schütteln würden. (Peinliche The-Voice-Coahces 2016: Sat.1 macht Bourani und Fanta 4 zu Jury-Clowns)

Akademiker-Bashing bei „The Voice of Germany 2016“

Die gemeinsame Hochschule von Yvonne Catterfeld und dem Kandidaten Friedemann wird zum Running gag der dritten „The Voice“-Audition. Als Catterfeld das Studium im Werben um die Kandidatin Victoria noch einmal erwähnt, witzeln die Coaches über ihre angebliche Akademiker-Angeberei. Im Interview-Einspieler sammelt Pro Sieben danach noch mal O-Töne ein: „Mit einem Diploma kommst du superweit in dieser Rockwelt“, frotzelt Samu Haber. „Die meisten Musiker, die Musik studiert haben, sind dann auch Musiklehrer geworden“, behauptet Andreas Bourani. Die These ist nicht nur ein erbärmlicher Unsinn. Es ist auch sehr undankbar von Pro Sieben, denn ohne die ganzen Musikstudenten hätte der Sender sein Casting mit Niveau nicht mal eine Staffel lang besetzt gekriegt. (Kandidaten, Starttermin, Stream: Alles zum Dschungelcamp 2017)

Bourani holt den Echo raus: Voice-Coaches ekeln sich

Zu den vielen Kandidaten, bei denen sich alle umdrehen, gehört auch Robin Resch. „The Voice“ liebt in dieser Staffel die viel umworbenen Sensationssänger und die Schlachten, die sich die Coaches um sie liefern. Bei Resch kramt Andreas Bourani den Echo aus der Tasche, den er bei der letzten Verleihung gewonnen hat, und drückt ihn dem Kandidaten in die Hand. Seine Kollegen wenden sich mit Ekel ab. Samu Haber weist darauf hin, dass alle die Taschen voller Preise haben. Smudo erwähnt seine eigenen fünf Echos und findet die Situation schlicht unangenehm. Damit hat er Recht, aber peinlich ist Bouranis Aktion gar nicht mal als unangemessenes Eigenlob. Viel ärgerlicher ist, wie hier wieder mal ein erklärtermaßen schüchterner Kandidat in Verlegenheit gebracht wird, nur damit die Jury rumkaspern kann.

Julien Alexander Blank fällt durch: Catterfeld spricht von einem Fehler

„Der Junge, der Nirvana gesungen hat, der geht mir nicht aus dem Kopf. Ich will, dass der weiß, dass er wiederkommen soll“, sagt Yvonne Catterfeld im Backstage-Interview – nachdem alle Coaches Julien Alexander Blank hatten abblitzen lassen. Sein Auftritt zählte zu den rührenden Momenten von „The Voice of Germany 2016“. Mit großem Enthusiasmus hatte Alexander im Einspieler Nirvana-Platten präsentiert und von Konzerten geschwärmt, die er nie besuchen konnte: Denn als der 19-Jährige geboren wurde, war Kurt Cobain schon tot. Mit seinem Auftritt bei „The Voice“ wollte Alexander den Grunge wiederbeleben, hatte er vorher noch gesagt. Und vielleicht ist es dann ja sogar gut, dass er nicht genommen wurde. In einer TV-Show durchzufallen, ist jedenfalls entschieden grungiger, als sich dem Fernsehzirkus zu unterwerfen. (Sing meinen Song: The BossHoss übernehmen von Naidoo – und laden seinen Intimfeind ein)

Moms are the best! Muttertag bei „The Voice“

Mit Dehua Hu feiert „The Voice of Germany“ Muttertag im Oktober! Der Chinese überzeugt nicht nur alle Coaches mit seinem Pop-Song. Bevor er sich für das Team von Samu Haber entscheidet, bittet er um eine Minute, um seiner Mutter ein chinesisches Volkslied zu widmen. Die Coaches nicken ergriffen; die Kamera fängt weinende Gesichter im Publikum ein. Was hat der Song bedeutet, fragt Andreas Bourani? Etwas mit Sehnsucht, antwortet Dehua Hu. Denn drei Jahre hat der Mann seine Mutter schon nicht mehr gesehen. Unvorstellbar für Samu Haber, dessen Mutter zugleich eine beste Freundin ist, mit der er mehrfach in der Woche Eishockey guckt. „Ich denke mal, die Mutter sitzt jetz zuhause und weint“, sagt Andreas Bourani. Das stimmt natürlich nicht, denn in China wird „The Voice of Germany“ ja gar nicht übertragen. Macht aber nichts, denn für das nachfolgende Boulevard-Magazin „red!“ reist sogleich ein Kamerateam nach China und führt den Hus Dehuas Aufzeichnung vor. Und jetzt weint sie wirklich.

(So sehen Sie „The Voice 2016“ live im Stream.)

Wer ist bei „The Voice 2016“ weiter – und in welchem Team?

Diese Kandidaten haben sich bei „The Voice of Germany 2016“ in den Blind Auditions schon durchgesetzt und auf die Teams von Andreas Bourani, Yvonne Catterfeld, Samu Haber sowie Smudo und Michi Beck verteilt:

Team Yvonne Catterfeld:

  • Friedemann Petter,
  • Victoria Mishchenko,
  • Mathea Elisabeth Höller,
  • Pauline Steinbrecher,
  • Vera Tavares,
  • Darius Zander.

Team Andreas Bourani:

  • Lucie Fischer,
  • Anna-Maria Nemetz,
  • Michael Caliman,
  • Marina Mast.

(Bizarrer Aufstieg: Niels Ruf geht als Sexismus-Experte zu n-tv)

Team Fanta 4

  • Lukas Räuftlin,
  • Shpresim Ahmeti,
  • Georg Stengel,
  • Ruth Lomboto,
  • Marc Amacher,
  • Michael Wansch,
  • Danyal Demir.

Team Samu Haber

Julien Alexander, Dehua, Siti, Shpresim, Lukas, Robin: die dritte Blind Audition von „The Voice 2016“

Wer ist am Donnerstag bei „The Voice“ an? Die Kandidaten der dritten Blind Auditions:

  • Anna-Maria (23, Hamburg),
  • Dehua (27, Bönningstedt),
  • Jesse (32, Bad Kreuznach),
  • Julien Alexander (19, Essen),
  • Laura Jane (23, Moers),
  • Lina Marie (19, Bad Harzburg),
  • Lucie (19, Wiesbaden),
  • Lukas (22, Ziefen),
  • Robin (22, Rottenmann/AT),
  • Shpresim (17, Pfronten),
  • Siti (35, Dornach),
  • Victoria (31, Berlin).



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