21.02.2016, 16:23 Uhr zuletzt aktualisiert vor

MWC in Barcelona LG präsentiert Smartphone G5 als Multifunktionsgerät

LG tanzt mit dem G5 aus der Reihe: Die meisten Hersteller sehen seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vor. Foto: Toni AlbirLG tanzt mit dem G5 aus der Reihe: Die meisten Hersteller sehen seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vor. Foto: Toni Albir

Barcelona. Zu den ersten Innovationen beim diesjährigen Mobile World Congress gehören ein Smartphone mit austauschbarem Akku und Zusatz-Modulen. Der südkoreanische Anbieter LG setzt bei seinem neuen Smartphone G5 als erster konsequent auf einen modularen Ansatz..

Smartphone-Hersteller schlagen ungewöhnliche Wege ein, um sich von einander abzuheben. Der südkoreanische Anbieter LG, der zuletzt von mehreren chinesischen Rivalen überholt wurde, setzt bei seinem neuen Smartphone G5 als erster konsequent auf einen modularen Ansatz.

Lesen Sie hier: Samsung Galaxy S7: Stärkerer Akku und erweiterbarer Speicher

Eine ganze Reihe von Zusatzgeräten soll es zu einem Allround-Talent machen. Huawei, die Nummer drei der Branche aus China, will derweil mit seinem ersten Windows-Tablet den PC-Markt aufmischen.

Das LG G5 wird mit dem Zusatzgerät „LG 360 Cam“ zu einer Kamera für Panorama-Ansichten. Für bessere Aufnahmen gib es das einschiebbare Kamera-Modul „Cam Plus“. Und das mit Bang & Olufsen entwickelte „LG Hi-fi Plus“ soll das Smartphone zu einer Audio-Anlage machen. An komplett modularen Smartphones wird unter anderem bei Google gearbeitet, doch die Modelle sind noch nicht reif für den Markt.

Bei LG können Nutzer mit einem zusätzlichen „Smart Controller“ Drohnenflüge steuern und die Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen. Die Batterie kann man austauschen: Das Fach lässt sich herausziehen, und der Akku wird durch einem vollgeladenen ersetzt. LG tanzt damit aus der Reihe: Die meisten Hersteller sehen seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vor.

Das G5 solle gleichzeitig in allen Schlüsselmärkten weltweit auf den Markt kommen, kündigte der Chef der LG-Mobilsparte, Juno Cho, an.


0 Kommentare