29.06.2013, 10:00 Uhr

Skurrile Fundstücke Zombies auf Speise-und Weltkarten

Den „World War B“-Burger kann man in Des Moines, Iowa, bestellen. Screenshot: NOZDen „World War B“-Burger kann man in Des Moines, Iowa, bestellen. Screenshot: NOZ

cob/kan Osnabrück. Auch im Internet boomen die Zombies. Ob Speisekarten mit Gehirn-Burgern, Film-Parodien oder behördlichen Warnungen vor Angriffen: Wir zeigen skurrile Fundstücke, die sich mit den Untoten beschäftigen.

1.Die Zombie-Speisekarte: In einem Burgerladen in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa ist die gesamte Speisekarte auf das Thema Zombie zugeschnitten. Es gibt eine vegetarische Mahlzeit namens „The Walkin Ched“oder den mit Bacon verfeinerten „World War B“-Burger oder einen „Undead Elvis“. Wem es schmeckt, kann Fan bei Facebook werden.

2.Die Zombie-Weltkarte: Das Oxford University’s Internet Institute hat im Herbst 2011 untersucht, wo auf der Welt als Keyword bei Google das Wort „Zombie“ eingegeben wird und die Ergebnisse in einer Karte veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass die Verbreitung des Wortes im anglo-amerikanische Raum am stärksten ist. In Afrika oder Haiti, wo das Phänomen ursprünglich herkommt, findet sich der Begriff jedoch äußerst selten.

3.Die behördliche Zombie-Warnung: Im Mai 2012 warnte der Katastrophenschutz im kanadischen British Columbia vor drohenden Zombie-Angriffe. „Sind Sie gewappnet?“ hieß es auf der Website, die auch mehrere kurze Informationsvideos zeigt. Hintergrund der Aktion war jedoch keine Zombie-Apokalypse, sondern ein Hinweis auf allgemeingültige Verhaltensregeln im Katastrophenfall: Ruhig bleiben, genug Benzin und Lebensmittel vorrätig haben und eventuell die Krisenregion verlassen. Anderseits weiß man dank der Videos im Fall des Falles nun auch, was zu tun ist, wenn die Toten wirklich auferstehen sollten.

4.Lebende Brote statt Tote: George A. Romeros Filmklassiker „Die Nacht der lebenden Toten“ revolutionierte 1968 das Zombie-Genre, indem es Themen wie Rassismus, Abgestumpftheit und soziale Isolation thematisierte. 1990 machten sich eine Handvoll Amerikaner daran, mit der „Nacht der lebende Brote“ eine so liebevolle wie lustige Parodie zu drehen: Hier droht die Gefahr durch fliegende Toastbrotscheiben und kann damit auch als eine Art Statement zur amerikanischen Weißbrotkultur interpretiert werden.

5. Wie kann man aussehen wie ein Zombie? Wer sich für einen Zombie-Walk oder Halloween schminken will, ist mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung der Webseite www.wikihow.com/Look-Like-a-Zombie gut beraten.

6. Klassiker: Hollywood-Regisseur Joss Whedon (Marvels The Avengers, Buffy – The Vampire Slayer) sah die Zombie-Apokalypse kommen, hätte Obama-Herausforderer Mitt Romney die US-Wahl 2012 gewonnen. Zum Glück blieb Barack Obama Präsident. Ein Klassiker ist das ironische YouTube-Video trotzdem.


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