19.10.2016, 11:09 Uhr

„Das war eine Sauerei“ BVB-Sportdirektor Zorc kritisiert unsportliche Portugiesen

Nach dem unsportlichen Verhalten von Sporting Lissabon sprach BVB-Sportdirektor Michael Zorc von einer „Sauerei“. Foto: dpaNach dem unsportlichen Verhalten von Sporting Lissabon sprach BVB-Sportdirektor Michael Zorc von einer „Sauerei“. Foto: dpa

Osnabrück. Nach dem 2:1-Auswärtssieg in der Champions-League bei Sporting Lissabon hat Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc die Unsportlichkeit der portugiesischen Mannschaft scharf kritisiert. Er sprach sogar von einer „Sauerei“.

Wie die „WAZ“ berichtet, echauffierte sich Zorc auch noch lange nach dem Spiel über die Art der Sporting-Spieler. „Das war eine Unsportlichkeit, wie ich sie in 30 Jahren Fußball noch nicht erlebt habe. Das war eine einzige Sauerei. Die haben zweimal den Ball nicht zurückgespielt, obwohl wir verletzt am Boden lagen. Das war kein Fairplay.“

Was war passiert?

In der hektischen Schlussphase der Champions-League-Partie haben die Spieler von Sporting Lissabon ein ungeschriebenes Gesetz im Fußball verstoßen. Normalerweise läuft es so: Wenn ein Spieler verletzt am Boden liegt, wird der Ball ins Aus gespielt, um diesem Spieler eine Behandlung zu ermöglichen. Das ist unter Fußballern Gang und Gäbe – nicht nur in der Champions League, auch in der Kreisklasse.

Sokratis liegt am Boden

Nachdem Sokratis gefoult worden war und der Grieche verletzt am Boden liegen blieb, schlug BVB-Keeper Roman Bürki den Ball sogar zweimal ins Aus. Doch die Spieler von Lissabon spielten einfach weiter. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte der Torhüter nach dem Spiel bei Sky. „Ich fand es schade. Und daraus haben sie dann auch Chancen kreiert.“


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