01.12.2016, 17:00 Uhr

„Tatort“-Darsteller aus München in Bremen Dickens-Klassiker als Musik-Märchen in Bremen

Miroslav Nemec (l.) und Udo Wachtveitl kommen mit einer Dickens-Inszenierung nach Bremen. Foto: Stefan Nimmesgern/GlockeMiroslav Nemec (l.) und Udo Wachtveitl kommen mit einer Dickens-Inszenierung nach Bremen. Foto: Stefan Nimmesgern/Glocke

kuz Bremen. Als „Batic“ und „Leitmayr“ sind sie dem „Tatort“-Publikum bekannt, im wirklichen Leben aber heißen sie Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl. Als Nemec und Wachtveitl kommen die beiden Schauspieler nun auch nach Bremen.

Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat das Duo erstmals gemeinsam auf die Bühne gebracht, sagt Carsten Preisler, Sprecher der Glocke an der Domsheide. Am Dienstag, 13. Dezember, sind „Batic“ und – nein: Nemec und Wachtveitl in Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ zu erleben. Mühleis hat den Weihnachts-Klassiker zusammen mit dem Komponisten Libor Síma zu einem Bühnenmärchen mit Musik erweitert. Beginn in der Glocke: 20 Uhr.

Zeitloser Klassiker betont den Wert der Nächstenliebe

Die 1843 erstmals veröffentlichte sozialkritische Erzählung handelt vom alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von vier Geistern heimgesucht wird – und durch sie seine Menschlichkeit wiederentdeckt. Weihnachten eben! „Zeitlos aktuell, betont das Werk den Wert der Nächstenliebe und eines empathischen Umgangs miteinander“, heißt es passend in einer Vorschau.

Mühleis‘ Inszenierung erinnert an alte Schwarzweißfilme

Regisseur und Produzent Mühleis hat mit Bühnenbearbeitungen von literarischen Werken wie etwa Erich Kästners autobiographischem Text „Als ich ein kleiner Junge war“ (mit Walter Sittler in der Hauptrolle) Erfolge gefeiert – auch in Bremen. Seine Dickens-Inszenierung für und mit Nemec und Wachtveitl erinnert an alte Schwarzweißfilme und spielt mit Elementen literarischer Revuen, heißt es vorab. Und: „Das ermöglicht den beiden Schauspielern, der Erzählung eine unglaubliche Lebendigkeit zu verpassen und im Zusammenspiel mit der Bühnenmusik den typischen, skurrilen britischen Humor auf anrührende Weise herauszuarbeiten.“ Karten gibt es ab etwa 21 Euro.


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