24.07.2016, 09:27 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Sperrmaßnahmen aufgehoben 1000-Kilo-Bombe in Bremen wurde abtransportiert

Die 1000 Kilo schwere Weltkriegsbombe im Bremer Stephani-Viertel muss gesprengt werden. Archivfoto: dpaDie 1000 Kilo schwere Weltkriegsbombe im Bremer Stephani-Viertel muss gesprengt werden. Archivfoto: dpa

Bremen. Die 1000 Kilo schwere Weltkriegsbombe im Bremer Stephani-Viertel ist zur Sprengung an einen unbewohnten Ort am Stadtrand abtransportiert worden. Sämtliche Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen wurden aufgehoben.

Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Zunächst sollte die amerikanische Bombe entschärft werden. Als dies am Sonntagmorgen nicht gelang, wurde eine Sprengung am Fundort erwogen. Nach einer Risikoabwägung hätten sich der Sprengmeister der Kampfmittelräumdienstes und der Einsatzleiter jedoch für den Abtransport entschieden, sagte nun ein Sprecher der Polizei.

„In der Nähe des Fundortes verläuft eine Gashochdruckleitung. Das war schon bekannt, als wir von einer Entschärfung ausgingen, aber für eine Sprengung war das zu riskant.“ Die Bombe sei nach ihrer Freilegung transportabel gewesen, daher habe man sich entschieden, sie an den Stadtrand zu bringen. Dort soll sie gesprengt werden.

Polizei und Feuerwehr hatten bereits am Sonntagmorgen mit der Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser begonnen. Rund 2500 Bewohner beidseitig der Weser im Radius von 600 Metern um den Fundort mussten ab 8.00 Uhr ihre Häuser verlassen. Mehrere Hotels, Firmen und auch das Funkhaus von Radio Bremen fielen in den Evakuierungsbereich.

Bombenräumung in Bremen am Stephaniviertel. Foto: Polizei

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