·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Startseite|
Deutschland & Welt|
Gut zu wissen|
Wissenschaft|
Forscher bohren durch Grönlands Eisschild
|
Deutschland & Welt|
Gut zu wissen|
Wissenschaft|
Forscher bohren durch Grönlands Eisschild
Forscher bohren durch Grönlands Eisschild
Bremerhaven. Sie haben ihren Eiskernbohrer 2,5 Kilometer tief in den Eispanzer Grönlands getrieben und sind nun auf den felsigen Untergrund gestoßen. Forscher aus 14 Ländern haben damit nach fünf Jahren Arbeit ein wichtiges Ziel erreicht.
«Der Meeresspiegel lag damals fünf Meter höher. Daher erlaubt die Eem-Warmzeit den besten Vergleich mit möglichen zukünftigen Klimazuständen», erläuterte Miller, der am NEEM-Projekt (North Greenland Eemian Ice drilling) beteiligt war. Die Leiterin des Projekts, Prof. Dorthe Dahl-Jensen von der Universität Kopenhagen sagte: «Wir erwarten, dass sowohl genetisches Material als auch Pollen im Eis zu finden sind und uns mehr über die Pflanzen erzählen, die auf Grönland vor vielleicht mehr als drei Millionen Jahren lebten, bevor Grönland vereiste.»
Der Blick auf die Ergebnisse der Untersuchungen gibt nach Angaben des AWI Antworten für unser künftiges Klima. Wie groß war die grönländische Eiskappe vor 120 000 Jahren? Wie viel trug das Abschmelzen zum Anstieg des Meeresspiegels bei? Wie schnell erfolgte dieser Anstieg?
Nach fünf Jahren Arbeit erreichten die Wissenschaftler am vergangenen Dienstag das Felsbett. Mehr als 300 Forscher arbeiteten insgesamt mit. Sie konnten auf den letzten beiden Metern sogar noch Gesteinsproben und Material aus der Eiszeit vor dem Eem-Zeitalter bergen. Mehr Wissenschaft
Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar








