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Handwerker-Website My Hammer gibt Auktionsmodell auf
Osnabrück. My Hammer gehört zu den wenigen Unternehmen der New Economy, die bis heute bestehen. Doch auch hier wird eine Änderung des Geschäftsmodells notwendig: In Zukunft soll die Webseite Handwerkern als Präsentationsplattform dienen und Kunden das Finden, Kontaktieren und Bewerten von Handwerkern erleichtern.
Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte Firmenvorstand Michael Jurisch: „Wir sehen uns in Zukunft als Branchenbuch 2.0.“ Die Auktionsformen werden bis Ende des Jahres eingestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf die Entwicklung der vergangenen Jahre: Im April legte man im fünften Jahr in Folge rote Zahlen vor, die Aktie fiel in diesem Zeitraum von über vier Euro unter die Ein-Euro-Grenze.
My Hammer sorgte mit Rückwärtsauktionen für Handwerkerarbeiten für Furore, bei denen der günstigste Anbieter den Zuschlag erhielt. Das Gewerbe warf der Firma vor, Lohndumping zu fördern, Kunden beschwerten sich über qualitativ ungenügende Arbeiten.
„Wir sind selbst schuld an unserem Image“, räumt Jurisch ein, ergänzt aber: „Wir befinden uns bereits seit einigen Jahren im Wandel, weg von den Rückwärtsauktionen hin zur hochwertigen Handwerkerplattform“, so Jurisch.
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