·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Geplatzte Fusion lastet auf New Yorker Börse
New York. Die Kosten für die geplatzte Fusion mit der Deutschen Börse reißen ein Loch in die Bilanz des US-Börsenbetreibers NYSE Euronext. Im Schlussquartal fiel der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 135 Millionen auf 110 Millionen Dollar (84 Mio Euro), wie das Unternehmen mitteilte.
NYSE Euronext zufolge fielen im Zusammenhang mit dem Fusionsvorhaben im vierten Quartal Kosten von 38 Millionen Dollar an; weitere 25 Millionen Dollar entstanden durch eine Steuerbelastung im Zusammenhang mit der CO2-Börse Bluenext, eine Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Caisse des Depots. Besonders ärgerlich: Hätte der Betreiber der weltbekannten Wall Street diese Ausgaben nicht gehabt, wäre der Gewinn im letzten Jahresviertel gestiegen. Immerhin schaffte die NYSE Euronext im Gesamtjahr ein Gewinnplus von 577 Millionen auf 619 Millionen Dollar. Der Kurs stieg vorbörslich um ein knappes Prozent.
Die Börsenbetreiber hatten ihren Zusammenschluss vor einem Jahr beschlossen. Sowohl in Deutschland als auch in den USA gab es jedoch von Anfang an heftigen Widerstand, da jede Seite fürchtete, in dem transatlantischen Gebilde untergebuttert zu werden.
Lesen Sie auch ...
Deutsche Börse und NYSE steuern gestärkt auf Fusion zu
Der beste Jahresstart seit 2008 gibt der Deutschen Börse Rückenwind für die geplante Fusion mit dem New Yorker Börsenkonzern NYSE Euronext. mehr
Deutsche Börse und NYSE Euronext wollen fusionieren
Die Deutsche Börse und die New Yorker Börse unternehmen einen neuen Anlauf für einen Zusammenschluss. Mit der Fusion der beiden Börsenbetreiber würde ein... mehr
Sorge um Finanzplatz Frankfurt wächst
Der Zusammenschluss von Deutscher und New Yorker Börse schürt beiderseits des Atlantiks Sorgen um den Verlust von Arbeitsplätzen und Einfluss. Die... mehr
Mehr Wirtschaft
Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar











