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Sorgen um Streit in Griechenland drücken den Dax
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Quelle: dpa 10. Februar 2012 15:22 Uhr


Sorgen um Streit in Griechenland drücken den Dax

Frankfurt/main. Die Sorgen um neue Querelen wegen des griechischen Sparpakets haben den Dax deutlich absacken lassen. Der deutsche Leitindex weitete seine Verluste aus und büßte 1,96 Prozent auf 6656 Punkte ein.

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Damit steuert er auch auf ein Wochenminus von mehr als anderthalb Prozent zu, womit die vorangegangene Rekordserie von sieben Gewinnwochen zu Ende gehen dürfte. Für den MDax ging es um 1,47 Prozent auf 10 204 Punkte nach unten. Der TecDax sank dank starker Solarwerte nur um moderate 0,45 Prozent auf 770 Punkte.

Marktexperten verwiesen darauf, dass die rechtsgerichtete LAOS-Partei bei einer Abstimmung im Parlament nicht für das mit der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds beschlossene Sparpaket stimmen will. Sie ist die kleinste der drei an der Regierung beteiligten Parteien. Die beiden anderen - die sozialistische PASOK und die konservative Nea Dimokratia - haben auch ohne LAOS eine große Mehrheit. Allerdings gibt es wohl vor allem auch in der Pasok eine Reihe möglicher Abweichler.

Bei den Bankenaktien sorgten die Griechenland-Nachrichten für deutliche Verluste. Die Titel der Commerzbank büßten am Dax-Ende 7,42 Prozent auf 2,010 Euro ein. Für die Papiere der Deutschen Bank ging es um 4,96 Prozent auf 33,135 Euro bergab. Im MDax verloren die Fraport-Aktien nach wenig inspirierenden Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers 0,85 Prozent. Die Anteilsscheine von Rhön-Klinikum sanken infolge eines enttäuschenden Ausblicks um 3,38 Prozent.

Die Aktien von Sky Deutschland legten indes nach einer positiv aufgenommenen Kapitalerhöhung an der MDax-Spitze um knapp fünf Prozent zu und im TecDax profitierten die Solarwerte von starken Branchenvorgaben aus den USA. Dort hatten laut Händlern Spekulationen auf eine steigende chinesische Nachfrage für Solarkollektoren eine Kursrally bei den börsennotierten Solarunternehmen ausgelöst.

Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,64 (Vortag: 1,63) Prozent. Der Rentenindex Rex verharrte bei 130,52 Punkten. Der Bund-Future stieg um 0,90 Prozent auf 138,33 Punkte. Der Kurs des Euro fiel deutlich. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3189 (Donnerstag: 1,3288) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7582 (0,7526) Euro.
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