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Makabere Geldanlage
«Dies ist mit unserer Wertordnung, insbesondere der in ihrem Mittelpunkt stehenden Unantastbarkeit der menschlichen Würde, kaum in Einklang zu bringen», schrieb die Ombudsstelle laut dem Nachrichtenmagazin einem Anleger.
Ein Gericht müsse nun die Frage klären, ob die «Wette auf die Lebensdauer eines ausgewählten Personenkreises nicht gegen sich aus unserer Sittenordnung ergebende Verhaltensverbote verstößt». Die Bank wollte sich zu dem Bericht am Sonntag auf Anfrage nicht äußern.
Der Fonds «db Kompass Life 3» ist dem Bericht zufolge einer von drei Lebensversicherungsfonds, für die die Deutsche Bank über 700 Millionen Euro bei Kleinanlegern eingesammelt hat. Dabei biete sie eine Art Wette auf die Restlebensdauer von rund 500 Personen an. Das Produkt basiere auf komplexen versicherungsmathematischen Modellen.
Das Prinzip ist dennoch einfach: Je früher die sogenannten Referenzpersonen des Fonds sterben, desto höher ist der Gewinn für die Anleger. «Das ist ein makabres Rechenspiel ohne jedes Investitionsobjekt», sagte Rechtsanwalt Tilman Langer, der laut dem Bericht rund 30 Anleger des Fonds vertritt.
Diskussionen um die Fonds kursieren bereits seit einiger Zeit. Anleger beklagten unter anderem, dass der Fonds nicht die erhofften Gewinne abwirft. Viele Versicherte lebten schlichtweg länger als gedacht.
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Mit der Deutschen Bank auf den Tod wetten
Frankfurt/main/hamburg. Die Deutsche Bank gerät wegen eines ethisch zweifelhaften Fonds mit einer morbiden Anlage-Idee erneut in die Kritik. Die Ombudsstelle des Bankenverbandes verurteilte laut einem «Spiegel»-Bericht einen Fonds, bei dem auf die Lebenserwartung von Menschen spekuliert wird.
Ein Gericht müsse nun die Frage klären, ob die «Wette auf die Lebensdauer eines ausgewählten Personenkreises nicht gegen sich aus unserer Sittenordnung ergebende Verhaltensverbote verstößt». Die Bank wollte sich zu dem Bericht am Sonntag auf Anfrage nicht äußern.
Der Fonds «db Kompass Life 3» ist dem Bericht zufolge einer von drei Lebensversicherungsfonds, für die die Deutsche Bank über 700 Millionen Euro bei Kleinanlegern eingesammelt hat. Dabei biete sie eine Art Wette auf die Restlebensdauer von rund 500 Personen an. Das Produkt basiere auf komplexen versicherungsmathematischen Modellen.
Das Prinzip ist dennoch einfach: Je früher die sogenannten Referenzpersonen des Fonds sterben, desto höher ist der Gewinn für die Anleger. «Das ist ein makabres Rechenspiel ohne jedes Investitionsobjekt», sagte Rechtsanwalt Tilman Langer, der laut dem Bericht rund 30 Anleger des Fonds vertritt.
Diskussionen um die Fonds kursieren bereits seit einiger Zeit. Anleger beklagten unter anderem, dass der Fonds nicht die erhofften Gewinne abwirft. Viele Versicherte lebten schlichtweg länger als gedacht.
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Leserkommentare


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Monika M., Sonntag, Februar 5 um 20:14 Uhr
das noch
Die Deutsche Bank scheint ein guter Kunde der NOZ zu sein das Kommentare entfernt werden!
B. S., Sonntag, Februar 5 um 17:58 Uhr
Deutsche Bank
Investitionen in Streubomben, Umweltzerstörung und Hunger. Die Liste der unethischen Geldgeschäfte lässt sich für viele Banken spielend erweitern. Es gibt genügend Gründe für eine "Krötenwanderung" zu einer nachhaltig arbeitenden Bank.








04.04.2012
