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Tippspiel
Dax mit siebtem Wochenplus in Folge
Frankfurt. Nach starken Signalen vom US-Arbeitsmarkt hat der Dax die siebte Woche in Folge im Plus beendet. Eine solche Gewinnserie hatte der deutsche Leitindex zuletzt Anfang 2007 hingelegt.
In den USA war die Beschäftigtenzahl im Januar deutlich stärker gestiegen als erwartet. Ein Händler sprach von den erhofft guten Signalen vom US-Arbeitsmarkt, der lange Zeit das Sorgenkind der Anleger gewesen sei. Die Arbeitslosenquote war überraschend von 8,5 Prozent im Vormonat auf 8,3 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seit 2009. Dies zeigt nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen, dass die Erholung des Arbeitsmarktes voranschreitet. Unterdessen mehren sich einem Börsianer zufolge die Anzeichen, dass die Verhandlungen über eine private Beteiligung am Schuldenschnitt für Griechenland auf die Zielgerade zusteuern.
An der Dax-Spitze zogen die besonders konjunktursensiblen Titel der Automobilhersteller BMW und Daimler um 2,91 respektive 3,08 Prozent an. Die Stuttgarter meldeten zudem einen Rekordabsatz im Januar. Die Aktien des Rückversicherers Munich Re stiegen um 2,75 Prozent auf 106,45 Euro und profitierten damit von einem Analystenkommentar der Commerzbank.
Die Papiere der Deutschen Börse sanken als einziger Verlierer im Index um minimale 0,08 Prozent auf 47,27 Euro, nachdem sie am Donnerstag zu den Favoriten gehört hatten. Im MDax verhalfen Analystenkommentare den am Vortag schon starken Aktien von Sky Deutschland nochmals um mehr als 9 Prozent nach oben.
Der EuroStoxx 50 stieg um 1,49 Prozent auf 2515,15 Punkte. In Paris und London legten die nationalen Indizes ebenfalls zu. Der New Yorker Dow Jones notierte zum europäischen Börsenschluss rund 1,1 Prozent höher.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,52 (Donnerstag: 1,48) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,20 Prozent auf 131,62 Punkte, der Bund-Future gab um 0,57 Prozent nach auf 138,29 Punkte. Der Kurs des Euro fiel nach dem robusten US-Arbeitsmarktbericht auf zuletzt 1,3115 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3160 (1,3094) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7599 (0,7637) Euro.
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18.05.2012
