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Neue-OZ-Förderpreis geht ins Emsland


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Neue-OZ-Förderpreis geht ins Emsland

gp Osnabrück. Der Förderpreis der Neuen Osnabrücker Zeitung geht in diesem Jahr an das Fahrzeugbauunternehmen Dülmer aus Emsbüren (Landkreis Emsland). Die Auszeichnung wurde am Dienstagabend in Osnabrück in Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten des öffentlichen Lebens der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland feierlich überreicht. Den Sonderpeis erhielt die Mithras Holding GmbH & Co KG.

 
 
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Erstmals verlieh die Jury 2010 auch einen Sonderpreis: Er ging an den Solarkraftwerksbauer Mithras aus Dersum im Emsland. Foto: Lindemann Den zweiten Platz errang die Eismanufaktur Gelato Classico aus Hilter. Foto: Lindemann Strahlender Preisträger: Thomas Dülmer (rechts) erhielt mit seinem Fahrzeugbauunternehmen den Neue-OZ-Förderpreis 2010, links der Präsident der Industrie-und Handelskammer Osnabrück-Emsland, Gerd-Christian Titgemeyer. Foto: Lindemann Platz drei belegte das Blechbearbeitungsunternehmen BSS aus Lingen. Foto: Lindemann Zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland unterhielten sich während der Preisverleihungs-Zeremonie bestens. Foto: Lindemann Mit 18 000 Euro ist der Wirtschaftsförderpreis der Neuen OZ dotiert. Heute Abend wird der Preis überreicht. Foto: Neue OZ Preisträger Thomas Dülmer (rechts) mit dem Präsidenten der Industrie-und Handelskammer Osnabrück-Emsland, Gerd-Christian Titgemeyer. Zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland unterhielten sich während der Preisverleihungs-Zeremonie bestens. Die Auszeichnung wurde in Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten des öffentlichen Lebens der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland feierlich überreicht. Die Führungsriege des Medienhauses Neue OZ mit IHK-Präsident Gerd-Christian Titgemeyer (Vierter von links): Dr. Berthold Hamelmann (Chefredaktion), Hermann Elstermann (Herausgeber), Laurence Mehl (Geschäftsführung), Christoph Niemöller (Geschäftsführung) und Prof. Werner F. Ebke (Herausgeber, von links). Neue-OZ-Herausgeber Hermann Elstermann, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Werner F. Ebke und den Laudatoren die Preise aushändigte, hob die Qualität der eingegangenen Bewerbungen für den Preis hervor. Die Auszeichnung wurde in Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten des öffentlichen Lebens der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland feierlich überreicht. Im Frühstadium seiner Entwicklung befand sich der Sonderpreisträger Mithras. Dessen Idee, solarthermische Kraftwerke für die sonnenreichsten Regionen der Erde zu entwickeln und zu bauen, fand die Jury aber schon jetzt auszeichnungswürdig. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Preisträger war auch die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gewesen. Der mit insgesamt 18000 Euro und einem noch erheblich größeren Werbebudget dotierte Neue-OZ-Förderpreis wird seit 2004 im Dreijahresrhythmus vergeben. Damit werden zwei bis fünf Jahre alte Unternehmen aus dem Raum Osnabrück-Emsland ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich entwickelt haben und mindestens acht Mitarbeiter, gerechnet auf Vollzeitstellen, beschäftigen. Für die musikalische Untermalung sorgte die Gruppe "A spoonful of sugar".

Den zweiten Platz errang die Eismanufaktur Gelato Classico aus Hilter, Platz drei belegte das Blechbearbeitungsunternehmen BSS aus Lingen. Erstmals verlieh die Jury 2010 auch einen Sonderpreis: Er ging an den Solarkraftwerksbauer Mithras aus Dersum im Emsland.

Neue-OZ-Herausgeber Hermann Elstermann, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Werner F. Ebke und den Laudatoren die Preise aushändigte, hob die Qualität der eingegangenen Bewerbungen für den Preis hervor. „Sie hat es uns schwer gemacht, uns für drei Firmen zu entscheiden“, erklärte der Verleger. Unternehmerische Ideen seien die Voraussetzung für Erfolg und Wachstum, nicht zuletzt auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Preisträger sei auch die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gewesen, hob Neue-OZ-Wirtschaftsredakteur Norbert Meyer hervor. Er hatte die Koordination des Wettbewerbes und die Auswahl der Preisträger übernommen.

Mit 18000 Euro dotiert

Der mit insgesamt 18000 Euro und einem noch erheblich größeren Werbebudget dotierte Neue-OZ-Förderpreis wird seit 2004 im Dreijahresrhythmus vergeben. Damit werden zwei bis fünf Jahre alte Unternehmen aus dem Raum Osnabrück-Emsland ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich entwickelt haben und mindestens acht Mitarbeiter, gerechnet auf Vollzeitstellen, beschäftigen.

Biografie des sprichwörtlichen Garagengründers

Die Firma Dülmer, die sich vor allem mit dem Bau von Kofferaufbauten für Rettungsfahrzeuge beschäftigt, hat sich seit ihrer Gründung vor fünf Jahren zu einem der führenden Anbieter in diesem Segment entwickelt und 28 Arbeitsplätze geschaffen.

Bei der Preisvergabe betonte der Präsident der Industrie-und Handelskammer Osnabrück Emsland, Gerd-Christian Titgemeyer, den Mut und die Investitionsbereitschaft der Emsbürener Firma. Beides seien Grundlagen für das dynamische Wachstum der Firma. Thomas Dülmer habe sein Unternehmen 2005 als 36-Jähriger quasi aus dem Nichts heraus gegründet. Die Entstehungsgeschichte lese sich dabei wie die Biografie des sprichwörtlichen Garagengründers, merkte Titgemeyer an. Die Investitionen und ständigen Erweiterungen seitdem hätten sich ausgezahlt. Selbst die Wirtschaftskrise habe dem Wachstum keinen Abbruch getan. Das zeige: „Ihr Unternehmen ist auf einem stabilen Expansionskurs“, betonte der IHK-Präsident an Dülmer und seine Frau Hanna gewandt.

Marktführerschaft beim Bio-Eis im Visier

Marktführer für Eis im Bio-Lebensmittelhandel will das erst 2008 gegründete Unternehmen Gelato Classico werden. Bereits jetzt beliefert der Hersteller von Premium-Eiskrem mit 29 Mitarbeitern unter anderem die Lufthansa, Bofrost Italia und andere namhafte Firmen. Laudator Dr. Felix Osterheider, Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte, lobte das Hilteraner Team als eine Truppe, die „sich komplett dem Genuss“ verschrieben habe. Nach original italienischen Rezepten entstünden bei Gelato Classico mehr als 40 Eissorten, wobei die Mitarbeiter immer wieder ein Gespür für Trends hätten. Die Führungsmannschaft habe unternehmerischen Wagemut bewiesen, das erwirtschaftete Geld werde „tüchtig investiert und bliebe im Unternehmen.“ Viele Rohprodukte stammten aus der Region. So sorge Gelato Classico auch für Nachhaltigkeit.

Mut, Entschlossenheit und Risikobereitschaft

40 Beschäftigte zählt das drittplazierte Unternehmen BSS, das für industrielle Auftraggeber, etwa aus dem Maschinen- und Lüftungsbau, Blechteile bearbeitet. Peter Voss, Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, freute sich bei der Preisübergabe, dass BSS „in unserer Handwerksrolle eingetragen ist und, gestatten sie mir diese lokalpatriotische Bemerkung: Als gemeiner Emsländer bin ich geradezu entzückt, dass dieser Betrieb auch noch aus meiner Heimatregion stammt.“

Als die Jury die Bewerbung dieses Unternehmens in den Händen gehalten habe, habe sie gewusst: Die müssen einen Preis bekommen. Denn die junge Firmengeschichte sei geprägt von Mut, Entschlossenheit und Risikobereitschaft. Also Eigenschaften, die erfolgreiche Unternehmer auszeichne. Und der Erfolg habe sich schnell eingestellt.

Doch nicht nur das sei ausschlaggebend für die Preisvergabe an die BSS Blechbearbeitung GmbH & Co. KG gewesen. Das nachhaltige Personalkonzept der Inhaber habe die Jury überzeugt. Denn bei BSS seien weder Leiharbeiter noch 400 Euro-Kräfte tätig. Beschäftigt würden dort ausschließlich Vollzeitkräfte. Auch bilde das Unternehmen sowohl im kaufmännischen wie auch im industriellen und handwerklichen Bereich aus. Es sorge damit für den eigenen zukünftigen Fachkräftebedarf und eine berufliche Perspektive für junge Auszubildende.

Sonderpreisträger im Frühstadium seiner Entwicklung

Im Frühstadium seiner Entwicklung befindet sich der Sonderpreisträger Mithras. Dessen Idee, solarthermische Kraftwerke für die sonnenreichsten Regionen der Erde zu entwickeln und zu bauen, fand die Jury aber schon jetzt auszeichnungswürdig. Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Fritz Brickwedde, hob in seiner Laudatio die innovativen Entwicklungen des Unternehmens hervor. Sie hätten die siebenköpfige Jury dazu bewogen, Mithras den Sonderpreis zuzuerkennen.

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