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Streiks: Griechische Eisenbahnen stehen still
Athen. Streiks gegen die geplante Teilprivatisierung der Eisenbahn haben am Mittwoch in Griechenland zu erheblichen Problemen im öffentlichen Nahverkehr geführt. Landesweit standen die Züge still, in Athen schloss sich auch das Personal von U-Bahnen und Bussen dem mehrstündigen Ausstand an.
Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission hatten bereits im Juni Athen geraten, die Eisenbahnen zu sanieren. Das Eisenbahn- Defizit wirke wie ein «Schwarzes Loch» im griechischen Haushalt. Die Experten wollen am kommenden Montag erneut die Bücher der Regierung in Athen kontrollieren und den Fortgang der Reformen prüfen.
Nur wenn die Experten nach dem Durchleuchten des Programms zufrieden sind, wird Athen weitere Finanzspritzen bekommen. Das gesamte Rettungspaket von IWF und EU für Griechenland umfasst 110 Milliarden Euro über drei Jahre. Damit wurde Griechenland vorerst vor dem Bankrott gerettet. Mehr Wirtschaft
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