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McDonalds verzichtet vorerst auf Fragebogen
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Quelle: dpa 08. März 2010 14:26 Uhr


McDonalds verzichtet vorerst auf Fragebogen

München. McDonalds verzichtet vorerst auf den Einsatz eines bei Datenschützern umstrittenen Fragebogens, mit dem Bewerber für eine Vertragspartnerschaft überprüft werden. Das teilte ein Sprecher der Schnellrestaurantkette am Montag auf Anfrage mit.

 
McDonalds möchte nach «Spiegel»-Informationen gern die politische Gesinnung ihrer Restaurantbetreiber wissen.  Vergrößern

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Das Unternehmen hatte am Sonntag angekündigt, den Fragebogen überprüfen zu wollen und dabei mit Datenschützern zusammenzuarbeiten. «Wie wir ihn konkret abändern, können wir noch nicht final sagen, das hängt von den Ergebnissen der Überprüfung ab», teilte der Sprecher mit.

Der «Spiegel» hatte berichtet, dass die amerikanischen Fast-Food- Anbieter McDonalds und Subway von ihren Franchise-Partnern auf Fragebögen Einblick in die Intimsphäre und die politische Gesinnung fordern. Wer zum Beispiel Partner von Subway werden möchte, müsse etwa darüber Auskunft erteilen, ob sie «jemals direkt oder indirekt an terroristischen Aktivitäten beteiligt» gewesen seien. McDonalds, mit 1333 Filialen Branchenführer in Deutschland, fordert demnach von Franchise-Nehmern Angaben über «körperliche Leiden» sowie über «Datum und Anlass der letzten ärztlichen Untersuchung».

McDonalds hatte am Sonntag eine Überprüfung der Fragebögen angekündigt, zugleich das Vorgehen aber verteidigt. «Mit dem Abschluss eines Franchise-Vertrags gehen McDonald's und der Franchise-Nehmer eine sehr weitreichende Geschäftsbeziehung mit 20- jähriger Vertragslaufzeit ein», teilte ein Sprecher mit. Dies rechtfertige eine genaue und umfangreiche Prüfung, ob der Bewerber für diese Geschäftsbeziehung in Betracht komme. Man nehme aber die vom Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein geäußerte Kritik sehr ernst werde mit den zuständigen Stellen zusammenarbeiten.  Mehr Wirtschaft

 
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