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Gericht kippt Entlastung der Commerzbank-Spitze
Frankfurt/main. Die Übernahme der Dresdner Bank bereitet der Spitze der Commerzbank neben ökonomischen auch weiterhin juristische Probleme.
Die Richter bemängelten laut «Spiegel», dass die Übernahme laut Satzung von der Hauptversammlung hätte beschlossen werden müssen. Grund seien die starken Auswirkungen auf die Aktionärsstruktur. Stattdessen hatten laut Urteil allein Vorstand und Aufsichtsrat die vollständige Übernahme des früheren Konkurrenten von der Allianz- Versicherung beschlossen. Die vom Gericht aufgehobene Entlastung galt auch für die übrigen Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Gegen sie könnten Kläger Schadensersatzforderungen richten. Geklagt hatten einige Aktionäre. Nächste Instanz ist das Oberlandesgericht Frankfurt. Mehr Wirtschaft
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10.02.2011
