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Hossa, Hamburg! Hunderttausende feiern Schlagermove
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Hossa, Hamburg! Hunderttausende feiern Schlagermove
Hossa, Hamburg! Hunderttausende feiern Schlagermove
Hamburg. Deutschlands größtes Schlager-Spektakel steigt auch bei Schietwetter: Hunderttausende Menschen haben dem Dauerregen in Hamburg getrotzt und ausgelassen den 15. Schlagermove gefeiert. Das «Festival der Liebe» ging erneut im Amüsierviertel St. Pauli über die Bühne.
Mit schrillen Kostümen und knallbunten Perücken, Sonnenblumen und Luftballons, Seifenblasen und Konfetti sorgten die Schlager-Fans für eine farbenfrohe Karawane unter dem grauen Himmel. Der Schlagermove zwischen Kiez und Hafen gilt als Karneval des Nordens: Ob in Glitzerjacken oder mit Hawaiiketten, Schlaghosen oder Hotpants, Plateauschuhen oder goldenen Stiefeln, als Elvis Presley oder Biene Maja verkleidet - kaum jemand war ohne Kostüm erschienen.
«Moskau, Moskau» dröhnte es immer wieder aus den Lautsprechern, «Hossa, Hossa, Hossa! («Fiesta Mexicana») und «Anita» - ganz St. Pauli ein Schlager-Land. Ein Ohrwurm folgte dem anderen auf der 3,3 Kilometer langen und etwa drei Stunden dauernden Parade, die für ihre friedlich-fröhliche Stimmung bekannt ist. Der Regen sorgte nur für ein Meer aus bunten Regenschirmen, nicht aber für schlechte Laune.
Für die gute Stimmung floss dieses Jahr aber auch extrem viel Alkohol. «Die Krankenhäuser sind voll mit stark alkoholisierten Personen», berichtete der Feuerwehr-Lagedienst am Samstagabend. Nach dem Umzug ging die Party auf dem Schlagermove-Areal auf dem Heiligengeistfeld und in den Kneipen rund um den Kiez noch weiter. Die Einsatzkräfte hätten rund um die Strecke der Parade sehr viele Betrunkene aus dem Verkehr ziehen müssen.
Aus den verschiedensten Ecken Deutschlands waren Besucher zum Schlager-Spektakel angereist. Caroline Müller und Miriam Neumeyer aus Aschaffenburg, bunt kostümiert und eine Sektflasche in der Hand, waren «total begeistert» von der Stimmung. Nicht so weit hatten es die beiden Teenager Bonny und Nina aus dem Kreis Pinneberg, die viele der alten Lieder kannten - «von unseren Müttern».
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