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Abiturientin aus dem Osnabrücker Land will am Samstag „Miss Germany“ werden
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Abiturientin aus dem Osnabrücker Land will am Samstag „Miss Germany“ werden
Abiturientin aus dem Osnabrücker Land will am Samstag „Miss Germany“ werden
Osnabrück. Die große Küchenschlacht hat sie verloren, doch das wird ihr total egal sein: Beim Tortenback-Wettbewerb in der Sterneküche des Superior-Hotels Dollenberg in Bad Peterstal-Griesbach musste Katja Kliewer aus Dissen ihrer Konkurrentin Maria Rosenthal, ihres Zeichens Miss Berlin, den Vortritt lassen.
Am Samstagabend aber will die 20 Jahre alte Wirtschaftsgymnasiastin ihre 22 Konkurrentinnen bei der Wahl zur „Miss Germany“ im badischen Rust auf dem Laufsteg abhängen.
Das Strahlen in den Augen sei wichtig, die Ausstrahlung, die Fähigkeit, den Raum ein Stück heller zu machen, erklärte die 1,68 Meter große Kliewer ihr Erfolgsrezept, nachdem sie nach ihrem Sieg bei der Wahl zur Miss Osnabrück vor einem Monat auch die Ausscheidung zur Miss Norddeutschland in Oldenburg gewonnen hatte. Dieses gefragte Funkeln in den Augen zu aktivieren, dürfte für die Dissenerin kein Problem sein – denn dazu muss sie nur an ihren großen Traum denken: in die Fußstapfen von Hildegard Quandt zu treten, die als erste Schönheitskönigin im Jahr 1927 von Jury-Mitglied Max Schmeling zur Siegerin im ältesten Miss-Wettbewerb Deutschlands erklärt wurde.
Dafür trainierten Kliewer und ihre Konkurrentinnen in den vergangenen Wochen hart: standesgemäß in einem Missen-Camp auf der spanischen Ferieninsel Fuerteventura. Dort trieben die jungen Mädchen zwischen 18 und 25 Jahren gemeinsam Sport, übten das Lächeln – immer wieder das Lächeln – sowie die gefragten galanten Bewegungsabläufe vor der Kamera und auf dem Laufsteg. Und sie erlernten in einem Knigge-Kurs gutes Benehmen, falls sie es noch nicht hatten – wie Anastasia Kolmakowa aus Leipzig, die wegen Disziplinlosigkeiten im Camp von der Wahl ausgeschlossen wurde.
Unpünktlichkeit, Fehlen bei den Proben und Intrigenstiftung – so lautete der Vorwurf an die schöne Anastasia, der der Ausschluss nach Presseberichten mit einer fünfstelligen Summe versüßt worden sein soll. Den Organisatoren um Horst Klemmer, Chef der Miss Germany Corporation (MGC) aus Oldenburg, dürfte die Medienresonanz jedenfalls nicht unwillkommen gewesen sein, den das kleine Skandälchen des ersten Ausschlusses von der Wahl seit 2004 produzierte. Damals flog eine gewisse Micaela Schäfer, ebenfalls aus Leipzig stammende Ex-Bewohnerin des RTL-Dschungelcamps, wegen nach MGC-Statuten nicht erlaubter Oben-ohne-Fotos aus dem Vorbereitungslager.
Amüsante bis alberne Nebenkriegsschauplätze, die Katja Kliewer nicht besonders zu belasten scheinen. Locker naschte sie jedenfalls den Sterneköchen beim Tortenbacken die Zutaten von der Kochplatte. Zuvor hatte sie beim ersten offiziellen Fotoshooting auf High Heels und im kurzen Schwarzen eine gute Figur gemacht.
Am Samstag müssen sich die Finalistinnen in Abendkleid und Bademode präsentieren. Schauspieler Heiner Lauterbach, Ex-Box-Weltmeisterin Regina Halmich, Boxprofi Arthur Abraham und Entertainer Ross Antony küren dann als Jury-Mitglieder die schönste Frau Deutschlands – zusammen mit dem früheren Fußballmanager Reiner Calmund. (mit dpa)
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21.05.2011
