·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Scorsese glaubt an die Zukunft des Kinos
Hamburg. Der amerikanische Starregisseur Martin Scorsese (69) glaubt an die Zukunft des Kinos. «Das alte Kino des Zelluloids verschwindet, das bewegte Bild verändert sich grundlegend durch neue Techniken», sagte der Oscar-Preisträger («The Departed: Unter Feinden») der Wochenzeitung «Die Zeit».
Scorsese sagte außerdem: «Niemand weiß, wo es langgeht, und jüngere Regisseurs-Generationen werden über den Weg des Kinos entscheiden.» Doch der «Taxi Driver»-Regisseur plädiert auch für historisches Bewusstsein angesichts des technischen Fortschritts bei den Aufzeichnungstechniken: «Wir müssen die Filmgeschichte auf Zelluloid bewahren, damit zukünftige Regisseure, Drehbuchautoren, Schauspieler davon leben können. So wie ein Schriftsteller die Romane vergangener Epochen liest und ein junger Maler ins Museum geht.»
Er selbst hat demnach den Filmklassiker «Leben und Sterben des Colonel Blimp» (The Life and Death of Colonel Blimp) von Michael Powell aus dem Jahr 1943 restaurieren lassen, mit Hilfe seiner World Cinema Foundation. «Als ich ein Kind war, hatte ich Asthma (...) Ich ging ständig ins Kino, weil ich sonst nichts tun konnte. Und als ich Michael Powells Werk entdeckte und ihn schließlich kennenlernen durfte, wurde mir die tiefe Notwendigkeit künstlerischer Kontinuität bewusst.»
Lesen Sie auch ...
Nur wenige Momente echter Filmpoesie
Osnabrück. Zwei Filme über die Stummfilmzeit gelten dieses Jahr als die beiden großen Oscar-Favoriten. Doch während „The Artist“ (zehn Nominierungen)... mehr
«The Artist» gewinnt US-Regie-Preis
Der französische Stummfilm «The Artist» ist dem Oscar einen Schritt näher gerückt: Michel Hazanavicius gewann am späten Samstag (Ortszeit) für seine... mehr
Viel gepriesene Filme
Osnabrück. Cinema-Arthouse, Cinestar, Filmpassage: „Für immer Liebe“. Als Paige (Rachel McAdams) nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus erwacht,... mehr
Mehr Vermischtes
Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar








