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Neue Vorwürfe gegen Grotelüschen
Hannover. Die niedersächsische Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) soll in ihrer früheren Funktion als Prokuristin der „Fitkost GmbH“ in Neubrandenburg Dumpinglöhne direkt verantwortet haben.
Das berichtete gestern das NDR-Magazin „Menschen und Schlagzeilen“ unter Berufung auf ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens. So soll es laut NDR Arbeitszeiten von zwölf bis 13 Stunden am Tag bei monatlichen Verdiensten von teilweise nur 680 Euro gegeben haben. Der auf den Monat umgerechnete reale Stundenlohn habe regelmäßig bei 3,50 Euro gelegen.
Nach ähnlichen Vorwürfen gegen einen Schlachtbetrieb in Wildeshausen, an dem die Familie Grotelüschen beteiligt ist, hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Die Ministerin wies damals Kritik mit dem Hinweis zurück, für den betreffenden Betrieb keine Verantwortung zu tragen. Zu den neuen Vorwürfen wollte sie sich laut NDR nicht äußern.Die Fitkost GmbH war im Sommer geschlossen worden. Für diese Firma war Grotelüschen dem NDR zufolge 15 Jahre als Prokuristin mit Zuständigkeit auch für das Personal tätig.
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