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Grüne wollen nach Ergo-Skandal Sex-Partys von Versicherern stoppen
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Autor: Fabian Löhe 14. September 2012 06:26 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Karl K. Montag, 17. September 2012 20:49 Uhr

Provisionsdeckel

Grüne wollen nach Ergo-Skandal Sex-Partys von Versicherern stoppen

Osnabrück. Wer die meisten Versicherungen verkaufte, wurde zur Sex-Party ins Bordell nach Budapest eingeladen: So belohnte die Ergo-Versicherung ihr Top-Vertreter. Die Grünen wollen solche Lustreisen verhindern.

 
Die Zentrale der Ergo-Versicherung in Düsseldorf. Foto: dpa  Vergrößern
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Das geht aus einem Beschluss der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, der unserer Zeitung vorliegt.

Derzeit können Vertriebsleute den Konzernzentralen mit niedrigen Neugeschäftszahlen drohen, wenn aus ihrer Sicht die Höhe der Provision nicht stimmt. Das führt zur Belohnung mit dem schnellen Geld. Auch die EU ist aufmerksam geworden, die eine Verschärfung der Vorschriften für die Versicherungsvermittlung plant.

In Deutschland ist der Vertrieb wie ein Schneeballsystem aufgebaut. Rund 250000 Versicherungsvermittler versuchen ihre Vorgaben zu erfüllen, um auf die nächste Stufe aufzusteigen. Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag gibt es aber nur 246 Versicherungsberater.

Die Grünen planen indes laut Beschluss eine weitgehende Umstellung der Branche vom Provisionsmodell zur Honorarberatung. Die Vermittler sollen demnach ihr Geld hauptsächlich durch die Beratung, weniger durch die Vertragsabschlüsse verdienen: „Eine Honorar- beziehungsweise Gebührenordnung soll den erforderlichen Rahmen für die Versicherungsberatung bilden.“

Das Eckpunktepapier sieht zudem vor, dass Provisionen und Zuwendungen an die Vermittler in Euro und Cent offengelegt werden. „Der Anteil sämtlicher Zuwendungen an den Versicherungsvermittler, inklusive Provisionen, ist nach oben auf fünf Prozent der Anlagesumme zu begrenzen.“ Um Falschberatungen einzugrenzen, sollen Vertreter außerdem „eine Mindestqualifikation vor einer objektiven Stelle nachzuweisen haben“. Derzeit erhielten die Klienten „vielfach frisierte Infos“.

Der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, kritisierte „einen Versicherungsvertrieb, der auf kurzfristige Anreize, offenbar bis hin zur Sex-Party, setzt, statt die langfristigen Interessen der Kunden in den Blick zu nehmen“. Unserer Zeitung sagte er: „Wir brauchen einen Wettbewerb der Versicherungsvermittler um die beste Kundenberatung, nicht um die meisten Abschlüsse.“



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  Leserkommentare

 
Karl K., Montag, September 17, 2012 um 20:49 Uhr Mister Fritz "Mit dem künftigen Landtagsabgeordneten der SPD Herrn Henning, hatte ich ein wirklich gutes Gespräch über 90 Minuten.
Auch Herr Henning hat sich aus diesem Forum
nach meinem Hinweis zurück gezogen. Soviel zu meinen
Sympathien. Also B.S., dass war nichts."
Wusste gar nicht , mit wie wichtigen Leuten man es hier zu tun hat. Dann ist es doch richtig, das wir (fast) keinen weiteren Kommentar Ihrerseits hier lesen werden , für Ihre Empfehlung werden Sie ja mit Sicherheit vollständig selber eintreten ?
Ich wünsche Ihnen alles Gute für den weiteren Werdegang und viele Grüße !
Karl

 
Detlef E., Montag, September 17, 2012 um 20:34 Uhr Mister Fritz Ich glaube nicht das Sie hier entscheiden wer seine Meinung kundtun darf und wer nicht!
Wenn es ein Kommentar von einem "Grünen" ist....lesen Sie ihn oder lassen es bleiben!

 
Mister Fritz, Montag, September 17, 2012 um 18:53 Uhr Hallo B.S. Mit dem künftigen Landtagsabgeordneten der SPD Herrn Henning,
hatte ich ein wirklich gutes Gespräch über 90 Minuten. Da ich
ja aus der selben Partei mal erwachsen bin , war das Gespräch echt produktiv. Auch Herr Henning hat sich aus diesem Forum
nach meinem Hinweis zurück gezogen. Soviel zu meinen
Sympathien. Also B.S., dass war nichts.
Ich bin der Meinung das dieses Forum wirklich den Normalos
vorbehalten sein sollte. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die
NOZ sonst mit dem Löschen garnicht nach kommt. Die grünen
Altkommunisten mag ich nun garnicht.
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