Noz
Kontakt

·

Digitalabo

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Deutschland & Welt

|

Politik

|

CSU will Ehrensold für Wulff an Bedingungen knüpfen
Politik

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Quelle: dpa 23. Februar 2012 15:22 Uhr

Zuletzt hat kommentiert:
Dummy_m_small
Mister Fritz Donnerstag, 23. Februar 2012 13:59 Uhr

Einzelheiten unbekannt

CSU will Ehrensold für Wulff an Bedingungen knüpfen

Berlin. Der Ehrensold von jährlich fast 200 000 Euro für Ex-Bundespräsident Christian Wulff sorgt in der schwarz-gelben Koalition weiter für Unruhe. Der CSU-Haushaltspolitiker Herbert Frankenhauser brachte eine Gesetzesänderung ins Spiel, um die Auszahlung künftig an Bedingungen zu knüpfen.

 
Auch nach seinem Rücktritt als Bundespräsident weiter in den Schlagzeilen: Christian Wulff. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv  Vergrößern

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Meistgelesene Artikel








So könnte der Ehrensold - unabhängig vom Fall Wulff - erst ab einem bestimmten Alter oder gestaffelt gezahlt werden. «Wir müssen das unaufgeregt, objektiv und auf eine dem Amt angemessene Weise prüfen», sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bundestags- Haushaltsausschusses der «Financial Times Deutschland» («FTD»/Freitag).

Frankenhauser warnte davor, sich von der aktuellen Debatte über den Rücktritt Wulffs beeinflussen zu lassen. Die Prüfung dürfe «nicht fallbezogen» erfolgen. Mögliche Änderungen müssten für alle Altpräsidenten gelten.

Die Bundesregierung hatte zuletzt erklärt, allein das Bundespräsidialamt entscheide über das Geld für Wulff. Auch der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle (CDU), erklärte, die Frage des Ob und Wie eines Ehrensoldes sei Sache des Präsidialamtes - gemäß den Vorschriften des Gesetzes über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten. Er habe «volles Vertrauen in die handelnden Beamten», betonte Barthle.

Spitzenpolitiker der CDU hatten sich klar für die Zahlung des Ehrensoldes an Wulff ausgesprochen. Auch SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles meinte: «Soll er von mir aus bekommen.» Einzelne Haushälter sind dagegen der Auffassung, dass man Wulff den Ehrensold entziehen sollte, wenn das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft zu einem Strafbefehl führt.

Nach dem «Gesetz über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten» von 1953 erhält ein Staatsoberhaupt mit Ablauf der Amtszeit bis zum Lebensende einen Ehrensold in Höhe der vollen Amtsbezüge. Das sind derzeit 199 000 Euro pro Jahr. Dies gilt grundsätzlich auch bei einem vorzeitigen Ausscheiden «aus politischen oder gesundheitlichen Gründen». Von persönlichen Gründen ist allerdings nicht die Rede.

CSU-Mann Frankenhauser widersprach der Auffassung, dass Wulff aus persönlichen Gründen zurückgetreten sei und daher grundsätzlich keinen Anspruch auf den Ehrensold habe. Der Rücktritt sei «eindeutig aus politischen Gründen» erfolgt. Für den Fall, dass das Ermittlungsverfahren gegen Wulff mit einem Strafbefehl enden sollte, gebe es aber eine «Veränderung der Grundlage», sagte Frankenhauser.
Lesen Sie auch ...

Kritik wird lauter: Wulff soll sich zu Kredit äußern
Die Kritik an Bundespräsident Christian Wulff wegen eines umstrittenen Privatkredits von 500 000 Euro wird lauter. Politiker der Opposition und andere... mehr

 

Präsident Wulff will nicht zurücktreten
Bundespräsident Christian Wulff trotzt dem massiven Druck in der Hauskredit-Affäre und lehnt einen Rücktritt rundweg ab. Ungeachtet des verheerenden... mehr

Wulff wegen Privat-Kredit in der Kritik
Ein Privatkredit über eine halbe Million Euro macht Bundespräsident Christian Wulff Ärger. Das günstige Darlehen hat er als niedersächsischer... mehr


 Mehr Politik

 
  Leserkommentare

 
Mister Fritz, Donnerstag, Februar 23 um 13:59 Uhr NOZ - Frau Holthaus Wer soll das denn glauben. Ich jedenfalls nicht. Bei der NOZ
hatte man schon besseres auf Lager.

 
Franziska Holthaus, Donnerstag, Februar 23 um 13:39 Uhr Artikel nicht gelöscht @ Mister Fritz: Wir haben den Artikel nicht gelöscht. Es handelt sich dabei um einen automatisch eingelaufenen Text der Agentur dpa, die ihre Artikel selbstständig aktualisiert. Darauf haben wir leider keinen Einfluss.

Herzliche Grüße,
Franziska Holthaus für noz.de

 
Mister Fritz, Donnerstag, Februar 23 um 13:31 Uhr Hallo NOZ Wo ist der Artikel über die Erkrankung von Herrn Wulff geblieben?
Ich persönlich finde es beschämend, dass die NOZ wiederholt
einfach Artikel löscht und die Kommentare ohne Zusammenhang
stehen läßt.
 Mehr Kommentare ansehen (8)

Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Haus

Immobilien aus der Region

Immobilien-Angebote

Finden Sie Ihre Immobilie: Wohnungen und Häuser mieten, vermieten, kaufen und verkaufen.






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: