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Mit “Rombo” gegen Polit-Rambo Romney
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Ironischer Werbespot

Mit “Rombo” gegen Polit-Rambo Romney

Washington. Der Schauspieler hat verblüffende Ähnlichkeit mit Romney. Gehetzt und ein wenig verzweifelt rennt er mit einem Schnellfeuer-Gewehr durch eine Tiefgarage. Er sucht Deckung hinter einer Säule, springt hervor, feuert auf einen Papp-Santorum eine Ladung Dreck ab. Er trifft nicht und versucht es wieder bis seine Knarre Ladehemmung hat. Als er versucht sie zu reparieren, landet eine Ladung Dreck auf seinem Business-Hemd.

 
Mit dem Schnellfeuergewehr durch die Tiefgarage: Der neueste Werbespot, den Rick Santorum finanziert hat, richtet sich gegen "Rambo" Romney. Screenshot: Spang  Vergrößern

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“Rombo” heißt der jüngste Werbespot in einer ironischen Anspielung auf den politischen Rambo Romney, dessen Wahlkampfmaschine in New Hampshire und Florida seinen Herausforderer Newt Gingrich gnadenlos fertig gemacht hat. Nachdem ihm nun Rick Santorum ernsthaft gefährlich wird, rüstet sich dieser gegen eine Flut an negativer Werbung, mit der ihn Multimillionär Romney und dessen SuperPAC-Feunde bald die Michigan, Arizona (29.2.) und die zehn Staaten, die am Superdienstag (6.3.) wählen, überschwemmen dürften.

“Rombo” ist nicht nur witziger Spot, sondern auch einer, der bemerkenswert effektiv ist. Statt mit gleicher Münze heimzuzahlen, macht der finanziell weit unterlegene Santorum die Schlamm-Kampagne Romneys selbst zum Thema. Die Strategie könnte aufgehen, da Mitt nicht viel gegen den neuen Spitzenreiter in den nationalen Umfragen vorbringen kann. Er müsste ihn inhaltlich wegen seiner extremen Positionen angreifen, doch traut sich nicht, weil ihn das selber zu dem machte, was er nicht sein will: Ein Moderater.

Damit helfen ihm die ganzen Millionen nicht, die seine reichen Freunde für ihn springen lassen. Die 14 Millionen, die sein SuperPAC im Januar für Romney ausgaben,trugen ihm drei Siege ein. Rick holte vier Bundesstaaten und scheint für die nächste Runde gut positioniert zu sein.

Mit “Rombo” hat er ein Vademekum gegen die 16 Millionen Dollar gefunden, mit denen Romney sich den Weg an die Spitze via Negativ-Werbung zurückkaufen will. Diese Strategie Romneys könnte diesmal tatsächlich zum Rohrkrepierer werden. 


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