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EU kritisiert neue US-Einreisegebühr
Brüssel. USA-Reisen werden teurer: Seit Mittwoch müssen Touristen für die die Einreisegenehmigung (ESTA) 14 Dollar (rund 11 Euro) zahlen. Die EU kritisierte die Erhebung einer solchen Gebühr.
Die Kommissarin habe bereits Gespräche mit den USA geführt und werde nach Vorlage der endgültigen Gebührenregelung prüfen, ob diese den Vereinbarungen über Visabefreiungen zwischen Washington und der EU entspreche.
Auch aus dem Europaparlament kam Kritik. Abgeordnete der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) - der größten Fraktion in der EU-Volksvertretung - nannten die Einreisegebühr «Abzocke». «Die US-Einreisegebühr ist eine Schikane für EU-Bürger», kritisierte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (CSU).
Die US-Regierung hat die Regelung als vorläufig deklariert und gibt an, mit dem Geld eine Marketing-Kampagne für den Tourismus zu fördern. Nach Worten des EU-Sprechers gibt es keine Pläne, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Von den neuen Regeln sind Millionen Menschen betroffen, die jedes Jahr in die USA einreisen. Die Bürger zahlreicher EU-Staaten - darunter auch Deutschlands - brauchen die elektronische Einreisegenehmigung bereis seit Januar 2009, bisher war sie aber kostenlos. Nun müssen selbst Kinder bezahlen. Wer die ESTA genannte Erlaubnis nicht hat, benötigt ein - teureres und mit bürokratischem Aufwand verbundenes - Visum im Pass. Der Antrag kann nur unter einer einzigen Online-Adresse gestellt werden: https://esta.cbp.dhs.gov. Mehr Politik
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