Noz
Kontakt

·

ePaper

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Deutschland & Welt

|

Politik

|

Mindestens 42 Tote nach Erdrutschen in Guatemala
Politik

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Quelle: dpa 05. September 2010 20:29 Uhr


Mindestens 42 Tote nach Erdrutschen in Guatemala

Guatemala-stadt. Mindestens 42 Menschen sind nach tagelangen Regenfällen bei Erdrutschen in Guatemala ums Leben gekommen. In einer Schlammlawine an der Straße Panamerikana westlich von Guatemala-Stadt wurden bis zum Sonntag 21 Tote geborgen.

 
Eine Schlammlawine hat in Guatemala einen Autobus unter sich gegraben.  Vergrößern

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Meistgelesene Artikel








Nach Berichten von Augenzeugen am Sonntag sollen dort noch zahlreiche weitere Menschen verschüttet worden sein. Auch Helfer, die nach Überlebenden gesucht hätten, seien von neuen Erdrutschen begraben worden, hieß es in lokalen Medienberichten.

Präsident Álvaro Colom, der das Unglücksgebiet mit dem Hubschrauber inspizierte, berichtete am Sonntag, die Straße sei an mehreren Stellen verschüttet. Nach Angaben des Ministers Alejandro Maldonado ist die Panamerikana in Guatemala nicht mehr zu befahren. An der Route wurden bis zum Sonntagmorgen weitere Tote gefunden. An einer Stelle war ein Reisebus von den Erdmassen verschüttet worden. Lokale Medien berichteten, seit Samstag seien mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Offiziell wurde das zunächst nicht bestätigt.

Mindestens 24 000 Menschen wurden nach den Worten von Maldonado in Sicherheit gebracht. Von den starken Regenfällen und ihren Auswirkungen seien etwa 30 000 Einwohner in mehreren Regionen betroffen. Zehn Flüsse drohten über die Ufer zu treten. Bereits im Mai waren in Guatemala nach starken Regenfällen und beim Ausbruch des Vulkans Pacaya 165 Menschen getötet worden.

Auch in den Nachbarländern in Zentralamerika und im Süden Mexikos waren nach den Regenfällen viele Regionen überschwemmt. Dabei kamen in den vergangenen Tagen Dutzende von Menschen ums Leben. In den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Tabasco und Veracruz stehen seit Tagen zahlreiche Ortschaften unter Wasser. In Nicaragua kamen bis zum Wochenende über 40 Menschen ums Leben. In Honduras stieg die Zahl der Todesopfer auf über 20.  Mehr Politik

 
  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Kundenlogo
Bissendorf - Zur Kommissionierung und Verladung mit Staplern sowie für allgemeine Lagerarbeiten; ...
Kundenlogo
Bad Iburg - Zu Ihren Aufgaben gehören die kaufmännische Betreuung unserer Lagerlogistik. Sie betreuen unsere Kunden im...
Kundenlogo
Osnabrück - Erfahrene Spezialisten im Bereich Herstellbarkeitsanalysen bzw. Machbarkeitsuntersuchungen.






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: