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„Sex on the Beach“
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Autor: Reinhard Westendorf 03. Februar 2012 15:22 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Erfolgreicher als Bridget Jones

„Sex on the Beach“

Osnabrück. Vier Wochen auf Platz 1 der britischen Kinocharts und ein Rekordeinspiel von über 50 Millionen Euro machten diesen pubertären Urlaubskracher in Großbritannien zur erfolgreichsten heimischen Komödie der letzten zehn Jahre – noch vor „Bridget Jones“.

 
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Jugend unter Erwartungsdruck: Klappt es mit den heißen Bräuten? Foto: Universum Die Gier sitzt ihm im Nacken: Urlaubsteenie mit „Penis-Branding“. Foto: Universum

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„Sex on the Beach“ wird allerdings nur dem deutschen Kinopublikum versprochen, für das der Überraschungserfolg von der Insel kurzerhand nach dem gleichnamigen Cocktail betitelt wurde. Im englischen Original heißt die Teenager-außer-Rand-und-Band-Komödie schlicht „The Inbetweeners Movie“, nach der gleichnamigen „Channel 4“-Fernsehserie.

In einer Art Zwischenstadium befinden sich die vier heranwachsenden Freunde Will, Neil, Simon und Jay tatsächlich. Nach bestandenem Schulabschluss wollen die unerfahrenen Kretins auf Kreta „volle Pulle“ Party machen. Doch der vermeintliche Traumurlaub beginnt zunächst als Albtraum. Das Hotel ist eine dreckige Absteige, das Nachtleben ein Nepp, und die Mädchen sind lange nicht so naiv und sexhungrig wie die pubertären Jungs. Nur das Saufen und Kotzen klappt vergleichsweise prächtig. Aber das allein macht auf Dauer auch Deppen nicht wirklich glücklich, und so entwickeln sich die unreifen Ballerjungs im Urlaub doch noch zu erfahrenen Ballermännern.

Auch wenn der spezifische Brit-Proll-Charme des jugendlichen Urlaubsabenteuers durch die deutsche Synchronfassung verwässert wird, ist dieser deftige „Sex on the Beach“-Mix noch halbwegs genießbar – sofern man hochprozentige US-Vorbilder wie „American Pie“ und andere Teenager-Exzesse mag.

„Sex on the Beach“. GB 2011, R: Ben Palmer. D: Simon Bird, Joe Thomas, James Buckley, Blake Harrison. 97 Min. Ab 16. Cinestar

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