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Die Legende lebt
Osnabrück. Georgina – sorry – George (Valeria Eisenbart) ist schwer genervt. Ihre Eltern (Anja Kling und Michael Fitz) haben doch tatsächlich Georges Cousins Julian und Dick sowie Cousine Anne zu sich an die Küste eingeladen. Ist doch nett, meint die Mama. Doof, denkt George. „Ich brauche keine Freunde!“ Erst als die drei Stadtkinder Georges heimlichen Hund Timmy aus misslicher Lage befreien, schmilzt das Eis.
Dann aber schweißt eine unglaubliche Bedrohung das Quintett für immer zusammen. Allem Anschein nach wollen ein paar böse Buben Georges Papa an den Kragen. Der Wissenschaftler sitzt auf der vorgelagerten Felseninsel und macht sich bei den großen Energiekonzernen unbeliebt, indem er Strom mithilfe natürlicher Fotosynthese zu erzeugen versucht.
Klar, dass das nicht ganz ungefährlich ist. Schon bald sind die „Fünf Freunde“ mehreren Verdächtigen auf der Spur. Dummerweise bekommen es die Kinder im Laufe ihrer Ermittlungen immer wieder mit den beiden trotteligen Dorfpolizisten (Armin Rohde und Johann von Bülow) zu tun.
Auf die Leinwand hat es schon lange keine Adaption der legendären Buchreihe von Enid Blyton mehr geschafft. Jetzt legt Regisseur Mike Marzuk den durchaus respektablen Grundstein für den Start einer offensichtlich geplanten Filmreihe. Eine reizvolle Mischung aus Krimi und Abenteuer, die den bis zu 70 Jahre alten Vorlagen gleichzeitig gerecht wird und doch im Gewand unserer Zeit daherkommt.
Die Handlung des Films ist leicht durchschaubar, Dramatik und Spannung werden zudem humorvoll gebrochen. Aber wie in Krimis üblich, gibt es auch hier ein paar falsche Fährten.
„Fünf Freunde“. D 2012.R: Mike Marzuk. D: ValeriaEisenbart, Quirin Oettl, Armin Rohde, Michael Fitz. 94 Min. Ab 0. Cinema-Arthouse, Cinestar, Filmpassage.
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18.05.2012
