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Schon gesehen: Die Liebe begann im Bordell
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Schon gesehen: Die Liebe begann im Bordell
Schon gesehen: Die Liebe begann im Bordell
js Osnabrück. Erst „Die Liebe begann im Bordell“, nächsten Dienstag dann die „Weltweit“-Reportage „Der Weg der Wanderhuren“ – salopp formuliert könnte man sagen: Der WDR ist zu Beginn des Monats „voll auf Hure“.
Auch bei seriösen Sendern hat sich eben rumgesprochen, dass ein bisschen Rotlicht nicht schaden kann, wenn man die Quote liften will. Wobei der Unterschied zu sogenannten Dokumentationen bei einigen Privatsendern gewaltig ist.
Ein Jahr lang begleitete Filmautorin Nicole Rosenbach ein wirklich außergewöhnliches Paar: Mona (34) hatte sich als Prostituierte in ihren Freier Ingo (50) verliebt, gemeinsam wollen die beiden ein völlig neues Leben beginnen. Dass sie es vor der Kamera tun, ist extrem mutig: Ingo hat sich scheiden lassen und arbeitet in leitender Position im öffentlichen Dienst, Mona muss ständig befürchten, auf der Straße ehemaligen Freiern zu begegnen, beide zusammen haben ein neues Zuhause in einer Reihenhaussiedlung bezogen.
„Ausstieg“ ist leicht gesagt – der Film aber zeigt den extrem schwierigen Weg einer Prostituierten zurück ins normale Leben und welche Barriere die Gesellschaft ihr in den Weg räumt. „Pretty Woman“ ist eben ein Märchen.
Wertung: 5 von 6 Sternen
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