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Schon gesehen: Der Spion, den ich liebte
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Schon gesehen: Der Spion, den ich liebte
Schon gesehen: Der Spion, den ich liebte
toh Osnabrück. Dass dieser Film mit James Bond beginnen würde, konnte man ahnen – dass er mit Insidertipps für die Bewerbung als Agent endet, eher weniger. Dazwischen bieten Kirsten Hoehne und Robert Wortmann einen bunten Cocktail aus der faszinierenden Welt der Spione. Dabei ist die Machart modern. Schnell, schnittig, bunt und leicht verdaulich kommen die 45 Minuten daher. Der Eindruck bleibt eher oberflächlich.
Die Effizienz von „Venusfalle“ und „Romeo-Trick“ werden im Experiment getestet. Erkenntnis: Zwei Flaschen Wein können viel bewirken. Die aktuelle Diskussion um den Verfassungsschutz wird kurz gestreift, die administrative Schwerfälligkeit des BND beleuchtet. Dort muss ein Mitarbeiter vor aufregender Agentenanwerbung erst mal einen Dienstreiseantrag ausfüllen. Ansonsten gibt es Kommentare echter Geheimdienst-„Bonds“ von KGB, CIA, BND, Mossad oder MI6. Der Engländer fuhr während seiner aktiven Zeit übrigens nur einen schnöden Ford Sierra als Dienstwagen.
Fazit des Films: Als Traumberuf ist der Spion, für den Manipulation, Betrug und Skrupellosigkeit zum Alltag gehören, ungeeignet. Fazit über den Film: gut geschüttelt, aber nicht gut gerührt.
Wertung: 3 von 6 Sternen
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