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Schon gesehen: Der neue Tatort „Der Weg ins Paradies“
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Schon gesehen: Der neue Tatort „Der Weg ins Paradies“
Schon gesehen: Der neue Tatort „Der Weg ins Paradies“
js Osdnabrück. Was für ein schauderhafter Anfang vom Ende: Noch bevor Mehmet Kurtulus seinen vorletzten Fall löst, zeigte ihn die „Bild“-Zeitung schon blutüberströmt am Boden liegend, dazu die Schlagzeile „Hier stirbt ein Tatort-Kommissar für Til Schweiger“ – es war ein Bild von den Dreharbeiten zur Abschiedsfolge des verdeckten Ermittlers Cenk Batu, das klarmacht: „Der Weg ins Paradies“ ist der letzte „Tatort“, den er überlebt.
Und es ist ein grandioser „Tatort“, nach dem sich viele Fans wünschen werden, er wäre unsterblich: In Hamburg bereitet sich eine islamistische Zelle darauf vor, ein verheerendes Attentat zu verüben, das den deutschen Afghanistan-Einsatz ein für allemal beenden soll. Cenk Batu wird als radikaler Moslem eingeschleust, um das Massaker zu verhindern.
Lars Becker, der mit den „Nachtschicht“-Krimis des ZDF regelmäßig erstklassige Arbeit abliefert, hat diesmal einen „Tatort“ inszeniert, der von der ersten Minute an fesselt und seine subtile Spannung bis zum Ende ständig steigert. Und er hat neben Kurtulus mit Ken Duken als deutschem Kopf der Terrorzelle und Martin Brambach als zynischem BKA-Beamten großartige Darsteller gefunden. Dieses Niveau muss Til Schweiger erst mal erreichen.
Wertung: 6 von 6 Sternen
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