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Einer der besten Lindholm-"Tatorte": Das Mordopfer führte ein Doppelleben
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Einer der besten Lindholm-"Tatorte": Das Mordopfer führte ein Doppelleben
Einer der besten Lindholm-"Tatorte": Das Mordopfer führte ein Doppelleben
js Osnabrück. Wie der Zufall im Krimi doch immer so spielt: Kaum hat Charlotte Lindholm ihren Racker David auf einem Pferdehof abgegeben, da setzt sie ihren Wagen auf einer Dorfstraße gegen einen Begrenzungsfelsen – und noch während sie auf den Abschleppdienst wartet, fliegt hinter ihr ein Haus in die Luft. Die Explosion wurde mutwillig herbeigeführt, in den Trümmern stirbt ein Mann. Im Fernsehen kommt der Tatort eben gern zur Polizei, als sei diese mit einem eingebauten Magneten ausgestattet.
Man könnte noch mehr bemängeln: Der den Film unterstützende Autohersteller nutzt den Unfall der Kommissarin, um nicht nur den Kombi seines neuesten Modells, sondern (als Leihwagen) auch die Fließheckversion zu präsentieren. Und auch die Liebesgeschichte der Ermittlerin mit dem Journalisten Jan Liebermann (Benjamin Sadler) ist eher nervendes Beiwerk.
Jenseits dieses Beiwerks aber sehen wir einen der besten und intensivsten Lindholm-„Tatorte“ der letzten Jahre. Der Tote hatte ein Doppelleben in seiner Gartenlaube geführt, und je mehr die Kommissarin dieses Geheimnis lüftet, desto furchtbarer wird das Grauen. Regisseur Roland Suso Richter schildert es nicht reißerisch, sondern äußerst eindringlich.
Wertung: 5 von 6 Sternen
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