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Alltag in der Pogrom-Stimmung
Nachdem ein Hinrichtungskommando ein Familie mit Schrotflinten ermordet hat, lebt die Roma-Community in ständige Angst vor dem offenen Rassismus.
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„Just the Wind“ erzählt von Morden an ungarischen Roma
dab Berlin. Was immer auf der Berlinale an Friedens- und Menschenrechtspreisen vergeben wird: Dieser Film wird sie einheimsen. Ausgehend von einer realen Mordserie an ungarischen Roma, erzählt Bence Fliegauf in „Just the Wind“ von einem solchen Fall.
Mit zitternder Handkamera und Nahaufnahmen, die die Verletzlichkeit besonders seiner Kinderdarsteller betonen, beschreibt Fliegauf ein durch Ausgrenzung und Armut beengtes Dasein. Die Alarmstimmung ist durch die Attentate akut, hat aber offenbar Tradition: Schon in der Eröffnung singen die Roma das „Lied vom ermordeten Vater“ - die Verfolgung geht hier sogar in die Folklore ein! Mit kleinen Gesten und großer Nähe zur Not seiner Helden ist „Just the Wind“ eine berührende Schilderung des Alltags im Klima des Pogroms.
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