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Besuch von außen
So ist das bei Enid Blyton: Hanni und Nannis weiße Oberschichtgesellschaft bekommt hin und wieder Besuch von außen. Der dann fix die strengen Regeln erlernen muss, um als vollwertiger Mensch anerkannt zu werden. Generationen von Kindern mussten aufpassen, dass Blytons allzu schlichtes Weltbild das ihre nicht nachhaltig prägt. In England wurden zuletzt die „Golliwogs“ aus dem Blyton-Kosmos geworfen – in den Kindergeschichten von Noddy im Spielzeugland waren sie als Verkörperung des „bösen Schwarzen“ nicht mehr tragbar. Interessant: Auch die deutschen Ghostwriter des Schneider-Verlags, die in den 70er-Jahren eine Hanni-und-Nanni-Geschichte nach der anderen aus dem Ärmel schüttelten, folgten dem Duktus der Autorin: Da unterhalten sich die Mädchen über zwei Italiener, denen sie bei einer Autopanne geholfen haben. „Hoffentlich waren es keine Betrüger“, sagt Elma. Und Angela: „Elma hat recht. Bei Ausländern weiß man das nie so genau.“
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Hanni und Nanni treffen Ausländer
Osnabrück. Wieder eine Neue im Internat Lindenhof! Und diesmal ist sie nicht nur hochnäsig, dumm oder eine Streberin – ein schlichtes Attribut muss jede haben – nein, Carlotta wirkt „mit ihrem tiefschwarzen Haar, den dunklen Augen und der bräunlichen Haut wie eine wilde kleine Zigeunerin“. Und sie ist entsprechend temperamentvoll: Böse schaut sie Fräulein Roberts an. Exotisch!
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