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Helfer und Netzwerker der Musikszene
Ohne Gordon Ivison hätte sich die Osnabrücker Musikszene in den letzten zehn Jahren nicht so lebendig und facettenreich entwickelt, wie sie sich jetzt präsentiert. Als Leiter des Osnabrücker Musikbüros hat er sich außerordentlich um die Musikkultur der Region verdient gemacht. Er war Ansprechpartner, Berater und praktischer Helfer in allen Belangen – vor allem für junge Bands, die gerade ihre ersten Schritte auf die Bühne wagten. Nach langer Krankheit ist Gordon Ivison im Alter von nur 42 Jahren am 14. Juni gestorben.
Er lebte für die Musik und den Fußball. Schon als Schüler gründete er mit seinen Brüdern Tom und Martin die Band Instant Karma. Hier sammelte er die Erfahrungen im Musikgeschäft, die er später in seiner Funktion als Leiter des städtischen Musikbüros bereitwillig weitergab. Ob es um das richtige Bühnenequipment, den Umgang mit der GEMA oder um Verträge mit Plattenfirmen ging, Ivison hatte stets einen hilfreichen Rat auf Lager. Vor allem seine freundliche, kommunikative, begeisternde Art veranlasste nicht nur zahlreiche Musiker, sondern auch Veranstalter und nicht zuletzt die Presse, Kontakt zu ihm aufzunehmen.
Das führte zu einer enormen Vernetzung der hiesigen Szene und spiegelt sich beispielsweise in dem Erfolg wider, den der Bandcontest „Rock in der Region“ unter seiner Ägide hatte. So konnte er, gleich nachdem er am 1. Februar 2001 seinen Job angetreten hatte, beispielsweise die Bramscher Band Boozed zur Teilnahme an dem Contest bewegen, die den Wettbewerb gewann und danach eine bundesweite Karriere startete.
Mit großem Engagement vermittelte er jungen Musikern Auftrittsmöglichkeiten und Proberäume. Die Reihe Bandstand Meeting im Haus der Jugend wurde zur regelmäßigen Leistungsschau der regionalen Rockszene. Darüber hinaus etablierte Gordon Ivison das einmal im Jahr veranstaltete Open Air im Schlossgarten, das einerseits aufstrebenden Bands aus der Region die Chance gab, vor großem Publikum aufzutreten, aber auch stets einen internationalen Headliner präsentierte.
Außerdem sorgte er dafür, dass das Musikbüro mit einer professionellen Homepage im Internet auftritt, durch die der Informationsfluss gewährleistet ist und die Vernetzung der Szene einmal mehr intensiviert wird.
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