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Praline mit Froschfüllung
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Quelle: /Neue Osnabrücker Zeitung 06. Juni 2010 13:53 Uhr



Praline mit Froschfüllung

„This is the end!“ Die feine Managerin des Restaurants (Michaela Bienias)bringt sich aus lauter Verzweiflung um, während der Koch (Andreas Keller) mit dem Hackebeil auf den Gast (Stephen Swann) losgeht. So viel Umstände wegen einer schmutzigen Gabel! Überspitzungen und anarchistischer Humor sind eben typisch für die britische Comedy-Truppe Monty Python.

 
Flott bei der Sache: Die „Ostensibles“ brachten Monty-Python-Sketche auf die Bühne. Foto: Thomas Osterfeld  Vergrößern

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Deren „Restaurantsketch“ war jetzt Bestandteil einer Sketchreihe der englischsprachigen Osnabrücker Theatergruppe „Ostensibles“ e.V. Insgesamt sieben Sketche von Monty Python, David Ives und Saturday Night Live wurden unter dem Titel „Dinner for none“ im Haus der Jugend in Osnabrück zu einer Einheit verschmolzen. Unter der Regie von Verena „Phoebe“ Schlesinger und Janis Buß gingen die „Ostensibles“ dem Rätsel menschlichen Missverstehens nach.

Öffentliche Orte wie Restaurant, Café und Party (Stage: Insa Schröder) bildeten den Schauplatz für Verständigungsprobleme und totalen Wahnsinn. So pries etwa in „Crunching Frog“ Hippiedame Mrs. Milton (Charmian Bilger) in ihrem Lokal Pralinen mit Froschfüllung und Lerchenspucke an, was das Verständnis von Inspector Praline (Tina Teuber, stilecht mit Bobby-Mütze) von der Gesundheitspolizei auf eine harte Probe stellte. Vor einem anderen Problem stand Mrs. Short-Term-Memory (Danis Tiefenthaler), die ihrem Namen entsprechend ein dauerhaft angeschlagenes Kurzzeitgedächtnis hatte. Ob Blind Date oder Krankenbesuch – durch ihre Unfähigkeit, sich Namen, Freunde und Orte zu merken, büßte die schicke Dame mit der roten Blume im blonden Haar einiges an Sympathien ein.

Wie man beim Smalltalk auf der sicheren Seite steht, konnte sich das Publikum in David Ives’ „Sure Thing“ abschauen. Darin fanden Bill (Andre Garthaus) und Betty (Verena „Phoebe“ Schlesinger) nur deshalb zueinander, weil ein Summer auf jede verbale Ungeschicklichkeit aufmerksam machte und man wieder von vorne beginnen konnte. Das Leben könnte so einfach sein! Und so typisch britisch!

Weitere Aufführungen am

5. und 8. Juni je 19.30 Uhr im Haus der Jugend.



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