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Ministerin gegen Internet-Zugangssperre als Strafe
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Ministerin gegen Internet-Zugangssperre als Strafe
Ministerin gegen Internet-Zugangssperre als Strafe
Berlin. Die Bundesregierung ist nach den Worten von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gegen eine Sperrung von Internet-Zugängen als Strafe für Produktpiraterie.
Nach dem Koalitionsvertrag zwischen der Union und der FDP seien Sanktionsmöglichkeiten, die eine Sperrung des Internet-Zuganges ermöglichten, kein Weg, sagte die Ministerin. Dies habe man unmissverständlich vereinbart. Bereits am Mittwoch hatte das Europaparlament in Straßburg vor dem geplanten Abkommen ACTA gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen gewarnt. ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nach Ansicht der SPD- Fraktion im Europaparlament könnte das Abkommen Internetprovider dazu verpflichten, das Internetangebot zu kontrollieren, einzuschränken und Nutzern den Netzzugang zu sperren. Damit würden Provider dann zu Hilfssheriffs von wirtschaftlichen Interessen, kritisierte die SPD.
Das Europaparlament hatte am Mittwoch gefordert, in die Verhandlungen eingebunden zu werden. Es darf mit dem am 1. Dezember in Kraft getretenen EU-Vertrag von Lissabon bei internationalen Abkommen, die Europa abschließt, mitentscheiden. Mehr Computer
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