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Halbleitermarkt erholt sich nach massivem Einbruch
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Halbleitermarkt erholt sich nach massivem Einbruch
Halbleitermarkt erholt sich nach massivem Einbruch
München. Nach einer jahrelangen Talfahrt hofft die deutsche Halbleiterbranche wieder auf bessere Geschäfte. In diesem Jahr werde der Umsatz voraussichtlich um 13 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zulegen, sagte Ulrich Schaefer vom Branchenverband ZVEI am Dienstag in München.
Trotz des starken Umsatzrückgangs blieb die Autoindustrie wichtigste Abnehmerbranche für die Halbleiterhersteller in Deutschland. Generell habe die Abwrackprämie für Altautos im vergangenen Jahr noch Schlimmeres auch für die Halbleiter-Branche verhindert, sagte Schaefer. Im laufenden Jahr werde sich das Automobilsegment zudem wieder erholen. Auch unter dem Zusammenbruch der früheren Siemens-Handysparte BenQ Mobile und Produktionsverlagerungen von Abnehmern in Billiglohnländer hatte die Branche gelitten. Im Jahr 2000 lag das Volumen des deutschen Halbleitermarktes nach den Worten Schaefers noch bei rund 20 Milliarden Euro.
Weltweit dürfte die Trendwende nach Einschätzung des Verbandes noch deutlicher zu spüren sein als hierzulande. Vorhergesagt ist ein Umsatzanstieg um 18 Prozent auf rund 267 Milliarden Dollar, «und das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der untere Rand des Wachstums, das wir zu erwarten haben», sagte Schaefer. Überdurchschnittlich werde dabei die Nachfrage nach mikromechanischen Sensoren ansteigen, die beispielsweise in Autos, Computern oder Handys zum Einsatz kommen.
Damit würde die Branche weltweit auch ihren Rekord von knapp über 255 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2007 übertreffen. Zuletzt waren die Hersteller innerhalb weniger Monate heftigen Schwankungen ausgesetzt: Ende 2008 hatte der weltweite Halbleitermarkt über mehrere Monate hinweg erst den stärksten Einbruch seiner Geschichte erlebt und Anfang 2009 dann kurzzeitig das größte Wachstum. Im Gesamtjahr 2009 stand ein weltweiter Umsatzrückgang um neun Prozent 226 Milliarden Dollar zu Buche. Mehr Computer
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