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Kabel Deutschland bis Ende März an die Börse
Kabel Deutschland bis Ende März an die Börse
München. Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) soll bis Ende März an die Börse gebracht werden.
Das angebotene Paket setzt sich aus 45 Millionen Aktien und bis zu 6,75 Millionen weitere Anteilsscheinen zusammen, die in einer Mehrzuteilungsoption ausgegeben werden können. Sollten alle Aktien platziert werden, wäre mehr als die Hälfte des Grundkapitals von 90 Millionen Euro an die Börse gebracht. Die Angebotsfrist solle zwischen dem 11. und 15. März starten und am 19. März enden. Die Erstnotiz an der Frankfurter Börse sei für den 22. März geplant.
Der genaue Beginn der Angebotsfrist werde gemeinsam mit der Preisspanne veröffentlicht, innerhalb derer Kaufangebote abgegeben werden können, heißt es in dem Angebotsprospekt weiter. Diese wird frühestens am 10., spätestens aber am 12. März bekanntgegeben, wie es in dem Prospekt weiter hieß. Das Unternehmen hatte Ende Februar mitgeteilt, dass Providence den Börsengang vorbereitet und einen Minderheitsanteil platzieren will. Zuvor hatte es auch Spekulationen um einen möglichen Verkauf von KDG gegeben.
Providence hatte zusammen mit anderen Investoren KDG 2003 von der Deutschen Telekom übernommen und hält heute rund 88 Prozent. KDG versorgt in Deutschland rund 8,9 Millionen Haushalte in 13 Bundesländern und will vor allem mit sogenannten Triple-Play-Diensten wachsen, einem Paket-Angebot aus Fernsehen und Radio, schnellen Internetanschlüssen und Telefonie über das Fernsehkabel. KDG beschäftigt rund 2640 Mitarbeiter.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (31. März) wuchs der Umsatz um 9,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Unterm Strich verdiente KDG 23,1 Millionen Euro, nach einem Verlust von 46,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die Schulden des Unternehmens beliefen sich auf rund 3,1 Milliarden Euro. Mehr Computer
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