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Überraschend viele Vögel trotzen der Kälte
Trotz des harten Winters harren viele Vögel in ihren Brutgebieten in Deutschland aus.
Sogar Kraniche seien bei Temperaturen von minus 20 Grad zu sehen. Bei Rockow in der Müritzregion sind nach Angaben des Experten 140 der Großvögel gezählt worden. Zunächst hätten die milden Temperaturen die Tiere zum Hierbleiben animiert. Dann blieben sie «wahrscheinlich wegen des schon hohen Sonnenstandes». Bei Kälteeinbrüchen seien Vögel eigentlich «sehr fix im Ausweichen», sagte Feige.
Auch andere Vögel, die normalerweise gen Süden ziehen, seien während der Kälte beobachtet worden: darunter Feldlerchen, die sonst erst im März in ihre Brutgebiete zurückkehren. In Prangendorf bei Rostock wurden beispielsweise Stare beobachtet. Die Tiere wollen dem Experten zufolge die ersten im Brutgebiet sein und Energie sparen. Vermutlich werde es deshalb diesen Winter Verluste geben. In Nordrhein-Westfalen wurde sogar schon von Amsel-Nachwuchs berichtet. Dass die Jungen durchkommen, sei aber unwahrscheinlich.
Die Vogelzählung des Naturschutzbundes im Januar hatte wie im Vorjahr ergeben, dass der Haussperling der häufigste Vogel des Winters in menschlichen Siedlungen ist - gefolgt vom Feldsperling.
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Dies sind Bergfinken, Zeisige, Haubenmeisen, Distelfinken und Tannenhäher. Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Mauersegler stark reduziert. Das liegt wohl an dem Ausbau der Dächer und Häuser, die keine Nistmöglichkeiten mehr bieten. Hier sollten in den Städten Nistkästen aufgehängt werden.