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Viermal so viele Frauen mit Essstörungen wie Männer
Leipzig. In Deutschland haben nach Auskunft der Universität Leipzig viermal so viele Frauen Essstörungen wie Männer.
Die Störung trete zudem bei fettleibigen Frauen 11-mal häufiger auf als bei Normalgewichtigen, bei fettleibigen Männern sogar 20-mal häufiger. Übergewicht und Fettleibigkeit entwickelten sich im Zusammenhang mit Störungen im Essverhalten, schlussfolgerte die Studienleiterin Anja Hilbert. Adipositas sei nicht nur ein Problem von Überernährung und Bewegungsmangel, Essstörungen seien mit «erhöhtem seelischen Leidensdruck» gekoppelt, so die Verhaltensmedizinerin weiter.
Die Studie hatte zudem verschiedene Altersgruppen untersucht. Störungen im Essverhalten traten in allen auf. Die Häufigkeit nehme aber mit höherem Lebensalter ab. Besonders anfällig seien Frauen bis zum 24. Lebensjahr.
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21.05.2011
