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Apple legt Autoren Fesseln an
Osnabrück. Die neue Apple-Software iBooks Author verärgert Entwickler und Autoren: Wer das Programm einsetzt, räumt Apple per Benutzung das exklusive Verkaufsrecht für seine Werke ein. Das berichtet Spiegel online. Die kostenlose Software will es Laien und Profis ganz leicht machen, interaktive Digitalbücher zu gestalten. Sie bietet viele Vorlagen, kombiniert Funktionen von Präsentations-, Textverarbeitungs- und Multimediaprogrammen. Doch in den Nutzungsbedingungen des neuen Programms ist ein Haken versteckt. In der entsprechenden Passage heißt es laut Spiegel online: „Wenn Sie eine Gebühr für ein Buch oder ein anderes Werk verlangen, das Sie mit dieser Software erstellt haben, dürfen Sie diese nur über Apple verkaufen oder vertreiben.“
Die Fachbuchautorin Liz Castro nennt die Lizenzbestimmungen bevormundend. Sie wird mit den Worten zitiert: „Ich wehre mich dagegen, dass mir jemand vorschreibt, wo ich meine Bücher zu verkaufen habe. Selbst wenn ich die Werke nur über den iBookstore verkaufen wollte, würde ich mich darüber ärgern, dass Apple mir das vorschreibt.“
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