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Von Frauen für Frauen: Der kfd-Karneval in Merzen
In Stefanies Bistro sinnierte der "Besuch aus dem Norden" über lokale Themen wie etwa den "Dreifaltigkeitspastor".
Über ein böses Wort, das beim Spielen nicht verwendet werden soll, belehrte Gertrud Dieckhoff (rechts) die "kleine" Doris Kolde. Fotos: Björn Thienenkamp
„Haben Zitronen Beine?“, war eine skurrile Frage, mit der sich Landfrau Irene Ricke hinsichtlich ihres Mannes Dieter befasste.
Mit 30 Jahren Bühnenerfahrung nahm Engel Gertrud Dieckhoff letztmalig lokale Geschehnisse und Personen aufs Korn.
Als Heini war Maria Böwer (links) mehr am Zeitungslesen interessiert, als an seiner Frau Lisbeth (Irene Ricke).
Die Erlebnisse der sieben Zwerge spielte "Der Frühstücksclub" nach. Natürlich wurde dabei auch der Spiegel befragt.
Ganz neue Erkenntnisse gab es beim Rotkäppchen: Der böse Wolf wurde gar nicht von dem Jäger erlegt,...
...sondern von einem Trecker überfahren. Die Unfallursache, wie allzuoft in der Realität: Alkohol am Steuer.
Fünf rote Nana Mouskouris mit "Akropolis adieu" traten gegen vier weiße Nana Mouskouris mit "Weiße Rosen aus Athen" an.
Über ihre Lebensweisheiten nach 60 Jahren Ehe sowie Erlebnisse in der Verwandtschaft plauderte Heike Heimbrock.
Eine geschickte Illusion boten die "Merzener Federviehcher": Die an Flamingos erinnernden Großvögel wirkten recht lebendig.
Mit zwei Auftritten sorgte die Tanzgarde für ein karnevalstypisches und ebenso dynamisches Intermezzo.
Als "Disco-Oma" berichtete Elisabeth von der Haar, was ihr so alles passiert ist, nur weil sie einer Umleitung gefolgt ist.
Den "Karneval-Mega-Mix" in Form einer Hitparade präsentierte das Moderationsduo Atze Schröder und Cindy aus Märzehn.
Mit dabei: Modern Talking mit der Liebe fürs Detail, etwa dem legendären Nora-Kettchen,...
...Wolfgang Petry, zu erkennen nicht nur am Lied, sondern auch an einem Arm voller Freundschaftsbändchen,...
...die Village People, mit ein wenig variierten Kostümen, aber dennoch klar zu erkennen,...
...Helene Fischer, die auch in der Merzener Variante im Saal Maassmann sehr gut und natürlich ankam,...
...DJ Ötzi, dessen Temperament von seinen Begleiterinnen im Dirndl bestens unterstützt wurde,...
...Antonia, die fröhlich-frisch über die Bühne wirbelte und damit das Publikum quasi ansteckte, und...
...Mickie Krause, der singend erklärte, angeblich nur eines zu wollen: "Schatzi, schenk mir ein Foto".
Nur von Frauen und nur für Frauen war der Karneval der Frauengemeinschaft (kfd) in Merzen gemacht. Mit ihrem Motto „Dass der Saal bebe und der Frohsinn lebe!“ füllten die Jecken an zwei Abenden ein über vierstündiges Programm mit gespielten Sketchen, dynamischen Tänzen, närrischen Vorträgen und amüsanten Playbackdarbietungen. Fotos: Björn Thienenkamp Zum Artikel


