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Tippspiel
Roland Wabra, gestorben am 17.10.1994.
Jürgen Moll, gestorben am 16.12.1968: Jürgen Moll. Der Braunschweiger Allrounder war einer der Asse der Meistermannschaft von 1967 gewesen; mit seiner Frau, der Schauspielerin Sigrid Moll, hatte er Zwillinge. Mit ihr war er am 16. Dezember 1968 auf dem Rückweg aus einem Kurzurlaub auf Sylt, als der Wagen bei Schnee und Eis in die Leitplanke krachte. Der 29-Jährige starb an der Unfallstelle, seine Frau auf dem Weg ins Krankenhaus.
Für ein Benefizspiel zu-gunsten der verwaisten Töchter des allseits geschätzten Sportlers stellte sich auf Initiative von Altbundestrainer Sepp Herberger die legendäre Weltmeisterelf von 1954 zur Verfügung. Am 14. April 1969 traten die Helden von Bern vor ausverkauftem Haus in Braunschweig an – zum ersten und einzigen Mal nach dem 3:2 gegen Ungarn spielten Fritz Walter und seine Männer vollzählig zusammen.
Rainer Rühle, gestorben am 07.5.1981.
Rolf Rüßmann, Schalker Eigengewächs mit Kultstatus, später Manager, gestorben am 2. Oktober 2009 mit 58 Jahren an Krebs.
Horst Podlasly, gestorben am 27.09.2007.
Ilic Dragomir, gestorben am 18.06.2004.
Eugen Ehmann, gestorben am 31.05.1995
Erwin Hoffmann, gestorben am 09.09.2009.
Bodo Fuchs, gestorben am 01.03.2002:
Hans Arnold, gestorben am 08.05.1991.
Heinz Bonn. Das Verteidigertalent aus Wuppertal scheiterte beim Hamburger SV nicht nur wegen einiger Verletzungen, sondern auch wegen seiner Homosexualität, die er vor allen verbarg und verbergen musste, damals in den frühen Siebzigerjahren. Daran zerbrach er, seine Karriere endete früh. Bonn rutschte sozial ab, verfiel dem Alkohol. Im November 1991 wurde er in seinem Appartement in einem anonymen Hochhaus in Hannover erstochen. Eine Sonderkommission ermittelte, doch der Mord – angeblich von einem Strichjungen verübt– wurde nie aufgeklärt.
Horst Feilzer, gestorben am 28.09.2009.
Karl-Heinz Bente, gestorben am 25.01.1984.
Dieter Haßdenteufel, gestorben am 14.06.1992: beim 1. FC Saarbrücken ein Spieler der ersten Stunde.
Es ist eine ungewöhnliche Sammelleidenschaft, aber Peter Plum aus Straelen archiviert Bilder, Dokumente, Nachrufe verstorbener Bundesligaspieler. 240 der über 5000 Spieler, die seit 1963 bei einem Bundesligisten unter Vertrag standen, sind nachweislich verstorben. Peter Plum sorgt dafür, dass sie nicht vergessen werden. Fotos: bearbeitet von Helmut Kemme Zum Artikel




