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Magermodels - Schön oder krank?
Sie gilt als Ikone dünner Mädchen: Das englische Topmodel Kate Moss.
Auch durch ihre Eskapaden mit Rocksänger Pete Doherty machte sie den dünnen Heroinchic salonfähig.
Brisante These: Anja Gockel, Designerin für Gwyneth Paltrow, macht die männlichen Designer dafür verantwortlich. Wie Wolfgang Joop...
... ist auch Giorgio Armani homosexuell.
Und so würden er und seine meist homosexuellen Designerkollegen sich am Vorbild androgyner Männer orientieren. Hier im Bild Karl Lagerfeld.
Die Models, die Designer wie Jean-Paul Gaultier für ihre Shows auswählen, sind dann meist auch sehr dünne Frauen.
Das löse eine Hungerspirale aus, so Anja Gockel im Interview mit unserer Zeitung.
Dagegen hat sich in der Wirtschaft etwas getan: So wirbt "Dove" für seine Produkte mit ganz normalen Frauen, die wie alle Menschen auch "Problemzonen" haben.
Eine große Debatte löste Heidi Klum im Jahr 2006 mit ihrer Show "Germany´s next Topmodel" aus. Hier mit ihren Kandidatinnen in der TV-Show von Reinhold Beckmann.
So schickte Klum reihenweise junge Mädchen nach Hause, weil sie angeblich zu dick waren.
Gewonnen hat dann die sehr weibliche Barbara Meier.
Auch Hollywood trägt seinen Teil zum Magertrend bei. Jeansgröße 0 ist in Hollywood der letzte Schrei. Immer am absoluten Limit bewegt sich die britische Aktrice Keira Knightley.
Egal wer angeblich die Schuld trägt - Magersucht ist ein brisantes Thema in der Gesellschaft. Deswegen setzt sich auch so mancher Promi für einen gesunden Umgang mit seinem eigenen Körper ein. Hier die TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes als Schirmherrin der Initiative "WaageMut" in Berlin.
Ein Thema, das bewegt: Internationale Topmodels werden immer dünner. Insider berichten davon, wie junge Mädchen Wattebällchen essen - aus Angst zu dick zu werden. Doch wer ist Schuld daran, dass sich junge Frauen runterhungern? Ein paar Ansätze finden Sie in unserer Bildergalerie. Zum Artikel





07.04.2012
