Noz
noz.de als Startseite

·

Kontakt

·

Digitalabo

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Niedersachsentag des Heimatbundes in Cloppenburg: Rote Mappe für McAllister

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

642
Autor: Dirk Fisser 06. Mai 2012 18:55 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Kritik bei Heimatpflege

Niedersachsentag des Heimatbundes in Cloppenburg: Rote Mappe für McAllister

Cloppenburg. Es war eigentlich alles abgesprochen auf dem 93. Niedersachsentag des Niedersächsischen Heimatbundes in Cloppenburg: Ministerpräsident David McAllister (CDU) sollte die „Rote Mappe“ mit mal mehr, mal weniger deutlicher Kritik an der Landesregierung in Sachen Heimatpflege Hände schüttelnd entgegennehmen, eine Verteidigungsrede halten, wieder Händeschütteln. In Abweichung vom Protokoll kam die Elbvertiefung zur Sprache. Da wurde der Ministerpräsident lauter.

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Zuletzt kommentiert








„Die Frage, ob die Vertiefung sinnvoll ist oder nicht, hatten wir in Niedersachsen gar nicht zu entscheiden“, rief er den Vertretern zahlreicher heimatverbundener Vereine zu, die unter dem Dach des Niedersächsischen Heimatbundes (NHB) organisiert sind. Niedersachsen habe sein Bestes getan, damit die Interessen des Bundeslandes bei der Vertiefung des Flussbettes berücksichtigt würden. Zuvor hatte NHB-Präsident Hansjörg Küster den vom Land bewilligten Ausbau des Flusses kritisiert. Dabei verwies Küster auf immer wieder geäußerte Sorgen um die Deichsicherheit.

Ein wenig aneinander vorbei redeten NHB-Präsident Küster und McAllister beim Thema Energiewende. „Heimat darf unter den Auswirkungen des Atomausstiegs nicht leiden“, forderte NHB-Präsident Küster mit Blick auf Diskussionen um Trassenführung.

McAllister hingegen machte Mut: „Unser Bundesland hat bei der Energiewende die Schlüsselrolle“, sagte er. „Besonders der ländliche Raum kann Gewinner sein“, versprach der CDU-Mann. Arbeitsplätze könnten hier entstehen, große Investitionen getätigt werden. Er machte aber klar: „Manchmal beißen sich Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität.“

Die „Rote Mappe“ hatte der Politiker übrigens schon vor der Übergabe gesehen. So hatte seine Regierung die Möglichkeit, in Form einer „Weißen Mappe“ Antwort auf die Kritikpunkte des Heimatbundes zu geben. Etwa beim Thema Dümmer-Sanierung. So konnte auf die zahlreichen Maßnahmen im vergangenen Jahr verwiesen werden.

Nichtsdestotrotz hatte der Heimatbund noch weitere Anregungen im Kampf gegen stinkende Algen: Zwischen Bohmte und Hunteburg sollte die Hunte – das Gewässer, das den Dümmer durchfließt – renaturiert werden. So könne der Eintrag von Düngemittelresten in den See unterbunden werden. Auch das ein Vorschlag, den McAllister nach Hannover mitnahm. Er versprach: „Die Mappe wird mit Freuden in den Ministerien gelesen werden.“



Lesen Sie auch ...

Ältere dürfen in der Bewerbung nicht altmodisch wirken
Berlin (dpa/tmn) - Noch längst kein Opa: Wenn sich Ältere um eine Stelle bewerben, sollten sie ihre Mappe modern gestalten. Gerade das Foto ist wichtig,... mehr

Arbeitskreis „Goldener Oktober“ stellt die Notfallmappe vor

Bissendorf. Wenn ein Notfall eintritt, ist es „fünf vor zwölf“, und dann fehlen Zeit und Nerven für lange Überlegungen. Für diese Fälle, die keiner... mehr

Junge Union aus Lingen bekam zweiten Preis
Holzminden/Lingen. Beim 45. Niedersachsentag der Jungen Union (JU) in Holzminden wurde die Lingener JU geehrt. mehr




 
  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Haus

Immobilien aus der Region

Immobilien-Angebote

Finden Sie Ihre Immobilie: Wohnungen und Häuser mieten, vermieten, kaufen und verkaufen.






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: