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Das Abenteuer Tret-Draisine

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Das Abenteuer Tret-Draisine

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Was ist eine Draisine? Im Sinne des Erfinders ist die Draisine ein allein vom Fahrer angetriebenes Transportmittel (eine „Laufhilfe“). Die Weiterentwicklung des von Förster Drais 1817 erfundenen Laufrads, das Fahrrad, müsste dann aber auch eine Draisine sein. Ist es (im allgemeinen Sprachgebrauch) aber nicht.

Mit der Erfindung der Eisenbahn stand Draisine für muskelbetriebener, leichter Schienenwagen, der vor allem im Gleisbau und für Streckeninspektionen eingesetzt wurde. Doch später gab es auch von Diesel- und Elektro-Motoren betriebene Draisinen. Bleibt als Klassifizierungsmerkmal die Eigenschaft leichter Schienenwagen, um ihn im Bedarfsfall unkompliziert aus den Gleisen heben zu können. Das war nicht nur im früheren Eisenbahnwesen bei Inspektionen auf befahrenen Strecken wichtig, sondern das ist es auch für das Abenteuer Tretdraisine bei jeder Rast.

In Deutschland gibt es außer den großen Anbietern (Uckermark, Glantal, Ratzeburg) noch örtlich Kurzstrecken, zum Beispiel im Freizeitpark Verden bei Bremen oder bei der Parkeisenbahn Berlin-Wuhlheide. Zudem sind zahlreiche Eisenbahn-Traditionsvereine im Besitz einer oder mehrerer Draisinen, die teilweise Charterfahrten anbieten (z. B. Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll/Hessen). Da der Erfinder Drais Deutscher war, ist die Aussprache Draisine – gesprochen wie geschrieben – logisch und richtig. Der Duden lässt aber auch die besonders in Österreich häufige Aussprache „Drehsine“ zu.

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