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Landeskriminalamt warnt: Aggressiver Computervirus legt Computer lahm
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Quelle: pm/Neue Osnabrücker Zeitung 22. August 2011 15:30 Uhr

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Marcel H. Dienstag, 23. August 2011 23:59 Uhr

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Landeskriminalamt warnt: Aggressiver Computervirus legt Computer lahm

pm Hannover. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einem besonders aggressiven Computervirus, der unter dem Deckmantel der Bundespolizei oder des Bundeskriminalamtes unterwegs ist. Der Virus legt den infizierten Computer lahm und blockiert diesen durch eine Bildschirmeinblendung.

 
So oder so ähnlich sehen die Meldungen aus, die den Computer blockieren. Seit April verbreitet sich der Virus rasant. Screenshot: Landeskriminalamt Niedersachsen  Vergrößern

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Laut Landeskriminalamt gibt die Bildschirmmeldung vor, von der Bundespolizei oder vom Bundeskriminalamt zu stammen. Sie fordert den Benutzer auf, einen Geldbetrag in Höhe von anfänglich 100 Euro über die Prepaid-Zahlsysteme Ukash oder PaySafe-Card zu entrichten, damit der PC wieder freigeschaltet wird. "Eine Zahlung an die Täter bewirkt jedoch nichts! Das Geld ist verloren und der Computer bleibt weiterhin gesperrt", erklärt ein Sprecher des Landeskriminalamtes.

Dem Landeskriminalamt sind inzwischen 13 verschiedene Varianten dieser Bildschirmmeldungen bekannt, die sich anhand des Textes (zum Teil in englischer oder spanischer Sprache) und der Mailadresse für den Prepaidcode unterscheiden sollen. Grundsätzlich sollen diese aber wie in der Abbildung (rechts) aussehen.

Doch der Virus verändere sich laufend. Die neueste Variante verlange bis zu 500 Euro für die Freischaltung des Computers. "Die Infizierung erfolgt unter anderem durch Besuche von Video- Kinofilmportalen und Pornoseiten, die auch illegale Downloads anbieten", so ein Sprecher.

Seit Neuestem seien vermehrt Fälle bekannt geworden, in denen eine Infektion beim Anklicken eines Links bei Facebook mit der Fragestellung "Bist du das auf dem Bild?" erfolgte.

Bei niedersächsischen Polizeidienststellen sind bereits mehr als 1500 Anzeigen eingegangen. Beim Landeskriminalamt Niedersachsen gibt es aus diesem Anlass seit Mai eine Ermittlungsgruppe, die bundesweit alle Fälle dieser Art bearbeitet. Die bisherigen Ermittlungen deuteten darauf hin, dass es sich bei den Verursachern um ein internationales Tätergeflecht handele, so dass auch intensiv mit ausländischen Polizeibehörden zusammengearbeitet werde.

Das Kriminalamt empfiehlt Betroffenen, eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. Dort bekomme man auch Tipps und Ratschläge, wie der Virus wieder entfernt werden könne. Verschiedene Möglichkeiten zum Entfernen des Trojaners finde man auch im Internet, z.B. auf der Internetseite www.botfrei.de.

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  Leserkommentare

 
Marcel H., Dienstag, August 23, 2011 um 23:59 Uhr Ich hatte es Es ist so das an PC nix mehr geht,dann sollte man einfach ausschalten wieder an,und alles ist ok

 
F.William Abagnale, Montag, August 22, 2011 um 21:35 Uhr Aktuell Auch wenn die Meldung uralt ist........ für mich war sie letzte Woche aktuell...... Schei** Trojaner!

 
Martina Grothe, Montag, August 22, 2011 um 20:55 Uhr Und wieder ein Virus Liebe Leser,

Sie haben richtig erkannt, dass der Virus bereits seit mehreren Monaten – seit April - Computerbenutzer belästigt. Wir haben aber nicht eine "uralte Meldung aus dem Papierkorb" gekramt, sondern abermals über ein Problem berichtet, das offenbar immer noch besteht und noch zunimmt. Die Abzocker ändern ihre Masche und verlangen mehr Geld. Tatsächlich kommt es in den Medien häufig vor, dass über einen Sachverhalt mehrfach berichtet wird. An dieser Stelle warnen wir Computerbenutzer abermals vor einem Virus. Und das wird sicherlich nicht das letzte Mal sein.

Viele Grüße
Martina Grothe
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