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TippspielSich selbst treu bleiben
Hofheim. Viele Bewerber richten ihren Karriereweg nicht an ihren persönlichen Interessen aus. Das Work-und-Travel-Programm in Australien könnte beim künftigen Arbeitgeber weniger Eindruck hinterlassen als ein Praktikum in einem renommierten Unternehmen, so fürchten sie. Karrierecoach Angelika Gulder aus Hofheim relativiert diese Sorgen: „Man kommt auch dann mit seiner Bewerbung in die nächste Runde, wenn man seinen persönlichen Neigungen folgt und auf sich selbst hört.“
Voraussetzung sei, dass man seine Entscheidungen im Anschreiben und im Bewerbungsgespräch erklären könne. „Man muss dazu stehen, dass man nicht den klassischen Karriereweg eingeschlagen und sich zum Beispiel während der Ausbildung noch ausprobiert hat“, sagt Gulder. Auf die meisten Arbeitgeber wirke das sogar besonders echt und authentisch.
„Außerdem sollte man sich von den Anforderungen, die viele Unternehmen an junge Absolventen stellen, nicht dazu gedrängt fühlen, sich zu verbiegen“, ergänzt sie. Wer aufgrund seiner persönlichen Lebenssituation, zum Beispiel aus finanziellen Gründen, kein sechsmonatiges Praktikum absolvieren könne oder mit dem Gedanken an ein Auslandssemester nicht glücklich sei, sollte mit diesen Bedenken deshalb ebenfalls offen umgehen.„Für die Karriere sollte man zwar auch Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und auch mal über seinen Schatten springen können“, rät die Expertin, „aber man darf nicht so weit gehen, dass man sich psychisch unter Druck gesetzt fühlt und am Ende sogar krank wird.“
hiek OSNABRÜCK. Die einen gehen reiten, die anderen spielen Singstar, und wieder andere machen einen Ausflug in den Zoo. Die schuleigene... mehr







