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„Zukunft mitgestalten“

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Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 23. Juni 2010 16:55 Uhr

Gespräch mit Jan-Hendrik Arling: Energiestadt der Zukunft

„Zukunft mitgestalten“

Osnabrück. Die Schüler der Klasse 8F2 haben mit Jan-Hendrik Arling, dem Projektleiter des Planspiels „Energiestadt der Zukunft“, ein Interview geführt.

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Um was geht es im „Planspiel?

Bei diesem deutschlandweiten Wettbewerb sollen Jugendliche sich Gedanken zum Thema Energie machen. Hierbei soll ein Konzept für einen bestimmten Bereich im Leben der Jugendlichen entwickelt werden.

Von wem wird dieser Wettbewerb organisiert?

Unter dem Motto „Die Zukunft der Energie“ wird dieser Wettbewerb vom Deutschen Städtetag, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Robert-Bosch-Stiftung sowie weiteren Partnern durchgeführt.

Wie sieht euer Konzept aus?

Es wurden zwei Konzepte eingereicht, die auch beide von der Planspiel-Jury angenommen wurden. Der Titel des ersten Konzepts lautet „Carolinum – ein modernes Traditionsgymnasium wird fit für die Zukunft!“, also mit dem Thema der konkreten (energetischen) Verbesserung von bestehenden Strukturen; und der Titel des zweiten Konzepts lautet „Der grüne Zukunftsstadtteil in Osnabrück!“, wobei es sich um die futuristische Entwicklung eines Stadtteils handelt.

Gibt es regionale Partner für die beiden Konzepte?

Ja, denn es ist gelungen, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Fachhochschule Osnabrück sowie die Stadt Osnabrück als Kooperationspartner zu gewinnen.

Wie soll die weitere Vorgehensweise aussehen?

Unser Team wird sich zunächst auf die Überprüfung des Energiehaushalts des Schulgebäudes, also Wasser- und Stromverbrauch sowie Wärmedämmung konzentrieren, um von diesen Daten auf geeignete Optimierungsmaßnahmen schließen zu können. Gleichzeitig ist es wichtig, das Bewusstsein der Menschen zum Thema Energie zu schärfen. Deshalb wollen wir Meinungsbilder generieren und durch Aufklärung zu einem Bewusstseinswandel beitragen.

Wie könnten konkrete Maßnahmen aussehen?

Bei der Wärmedämmung spielen die Fenster sowie die Bausubstanz eine entscheidende Rolle, allerdings gibt es hier das Problem, dass der Altbau der Schule aufgrund des Denkmalsschutzes nur begrenzt verändert werden darf. Ein weiterer Baustein könnte eine selbst finanzierte Fotovoltaikanlage auf dem Schuldach sein. Als Teil der Aufklärungskampagne ist die Einführung eines „Energiebeauftragten“ in jeder Klasse denkbar.

Was wären gewünschte Ergebnisse des Planspiels?

Ich würde mir wünschen, dass die beiden Konzepte den Menschen, insbesondere den Osnabrückern, als Denkanstoß zu einem energie- und umweltbewussten Leben dienen und vor Augen führen können, dass alle aufgerufen sind, ihre Zukunft selbst mitzugestalten.

Infos im Internet:

www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de



 
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