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Ringe für fünf junge Adebars
Volker Blüml war zufrieden: „Das sieht gut aus“, stellte der ehrenamtliche Storchenbetreuer für die heimische Region am Montag bei der Beringung von Jungstörchen in der Gemeinde Bad Essen fest.
Das Wehrendorfer Storchennachwuchstrio trägt fortan die Nummern „8x329“, „8x330“ und „8x331“. So gut wie in der Gemeinde Bad Essen, wo sich ein Happy-End in Sachen Kinderstube andeutet, läuft es allerdings längst nicht überall. In Hunteburg-Schwege (Gemeinde Bohmte) nämlich spielte sich nach 2009 erneut ein Drama ab.
Von vier geschlüpften kleinen Weißstörchen überlebte nur einer. Rund um den Dümmer sieht es ähnlich traurig aus: In Hüde beispielsweise kam der komplette Nachwuchs, ein Quartett immerhin, um. Auch am Standort Schäferhof überlebte die beiden kleinen Störche nicht. „Die zwischenzeitliche Kälte haben die extremen Frühschlüpfer wohl einfach nicht gepackt“, vermutete gestern Blüml. Der Mai war in der Summe schlicht und ergreifend zu kühl.
Bad Essen hingegen bereitet dem Storchenfreund Freude. Denn neben den beiden bekannten und seit Jahren existenten Kinderstuben in Wehrendorf und Harpenfeld gibt es ja noch einen weiteren Horst, der von einem Weißstorchenpaar auf einer stillgelegten RWE-Stromleitung in einem schwer zugänglichen Bereich zwischen den beiden anderen Standorten errichtet worden ist.
An diesem neuen, ungewöhnlichen Brutplatz werden zu einem späteren Zeitpunkt im Monat Juni voraussichtlich mindestens drei weitere kleine Weißstörche beringt werden können.







